Hinweis zum Motorölwechsel im Display

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Ron
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Ron » 23. Okt 2017, 12:39

Hallo

Welche Sensoren soll es denn für die Öl Kontrolle geben ???????????????

So weit ich gehört habe läuft da nur eine Uhr mit .

Gruß Ron
:S550_RAC: . :mustang: V8 Alles Andere Ist Pille-Palle.

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Waldo Jeffers
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Waldo Jeffers » 23. Okt 2017, 13:09

bergsteiger hat geschrieben:Hallo Waldo,
ich möchte mich auf Deine Aussage beziehen:
"Da die Anzeige aus Sensordaten, Zeitangaben und daraus errechneten Faktoren errechnet wird, würde ich davon abraten, aus purer Unkenntnis über das Zustandekommen der Anzeige selbige zu ignorieren."

Ich gebe Dir in jeder Beziehung Recht, wenn Du behauptest, eine besonnene Fahrweise, Vermeidung von Kurzstreckenfahrten, Benutzung von "speziellem" Motoröl, haben Einfluß auf verfrühte Ölwechselaufforderungen.

Aber es kann und darf doch nicht sein, speziell in meinem Fall, daß nach 7 Monaten nach vorhergehendem Ölwechsel (5w20) und 7.200 km Laufleistung der BC mich auffordert, einen Ölwechsel machen zu lassen. Meine Kontrolle des Öls ergab: Füllmenge korrekt, Farbe gelb (wie frisch u. neu- also keine oder sehr wenig Verschmutzung).
Nach Rücksprache mit div. Mechanikern heißt es:" Ignorieren, resetten, weiterfahren, nach 12 Monaten sehen wir uns zur FZ- Wartung".
Du siehst also, lieber Waldo, sowohl bei mir wie auch bei vielen anderen "Leidtragenden", werden wir mit diesem Problem wohl bis auf weiteres leben müssen. Das heißt aber auch, immer und ständig ein Gefühl der Angst, der Unsicherheit mit sich herum zu tragen (herum zu fahren). Vermehrte, häufigere Ölkontrollen wären m. E. angesagt, um Risikominimierung zu betreiben. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit durch Neu- Kalibrierung bei Ford die Anzeige zu optimieren.
Wie siehst Du das? . . . . . .und DANKE für Deinen Bericht.
Einen schönen Gruß von
Harald aus Hagen


Danke für diesen sehr freundlichen Beitrag. Nun, woran es liegt weiß ich auch nicht, bin kein Hellseher.

Mir fällt allerdings diese Diskrepanz auf zwischen Beiträgen wie jenen von @Since64 und anderen, denen ich glaube und der Fraktion, bei der es diese Auffälligkeiten nicht gibt, wie bei mir zB.

Noch zur Frage von @Ron : Soweit ich weiß, gib es einen Öldrucksensor aber keinen Motor-Öltemperatursensor ab Werk (nur einen fürs Getriebeöl, bei der Automatik jedenfalls, siehe Anzeige im Mitteldisplay). Die Angabe der Öltemperatur wird, soweit ich es weiß (es stand hier mal wo) hochgerechnet u.a. aus dem Wert für die Zylinderkopftemperatur (die sensorisch erfasst wird).

Jetzt wird es spekulativ: Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Ölverschleissanzeige im BC errechnet wird einmal aus dem Zeitablauf seit dem letzten Reset und den geloggten Daten für Zylinderkopftemperatur und ggf. anderen Daten. Wie ja auch die Öltemperatur hochgerechnet wird. Wie das nun genau funktioniert, weiß ich auch nicht, dazu müsste man die entsprechende Programmierung ausgelesen haben bzw. über eine Dokumentation für diese Funktion verfügen.

Die Unterschiede bei den Nutzern in der Art, wie die BC-Ölverschleissanzeige rechnet, kann mit fehlerhaften Sensordaten oder unterschiedlicher Software zusammen hängen, ich weiß es auch nicht - natürlich aber eben auch mit unterschiedlichem Einsatz und da kann sich eben viel Kurzstreckenverkehr und andauerndes Fahren mit sehr niedrigen Drehzahlen und häufigen Leerlaufphasen/Ampelstarts natürlich auswirken.
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon martins42 » 23. Okt 2017, 13:27

Diese Öl-Qualitäts oder -Lebensdauer-Anzeige - die bei mir noch keine seltsamen Dinge vermerkt hat - hat für mich etwas von der O-O-Regel für Wechsel auf Winterreifen und zurück, weil es ja wohl anscheinend nicht mehr dazu reicht, auch ohne sowas zu merken wann es Winterhalbjahr ist.
Ob eine (angebliche) vorschnelle Alterung plausibel ist, hat man mit etwas automobilem Verstand eigentlich im Gefühl.
Es ist ja einerseits nicht so, dass das planmäßige Wechselinterval besonders lang wäre und andererseits ist beim GT die Literleistung noch recht moderat. So langlebig und robust wie der Motor angeblich ist, wird der auch das Öl nicht groß vergewaltigen.
OK, Dauerhochlast auf dem Track kann das Öl vorzeitig altern, aber auch das weiss man und kann es einschätzen Ultrakurzstrecke wegen Ölverdünnung auch nicht schön, aber da kommen auch nicht die Kilometer zusammen. Und da beide Streckenprofile anscheinend bei den Betroffenen regelmäßig nicht gegeben sind, bleibt letztlich nur, dass dieses Feature letztlich für die Hose ist.

Grüße
Martin

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon bergsteiger » 23. Okt 2017, 13:45

Hallo Waldo,

Danke, für Deine Stellungnahme.

Sicher bist Du kein Hellseher; aber ein sehr Kompetenter in vielen Angelegenheiten, was unseren Ford Mustang betrifft. Nicht nur mir, bestimmt auch anderen Forums- Mitgliedern bringt es viel, von Deinem Wissen, Allgemeinwissen und technischem Verständnis zu profitieren.
Du bist eine Bereicherung in diesem Forum und ich persönlich hoffe sehr, daß Du mir (und natürlich den Anderen)
auch in Zukunft mit Deinem Engagement noch lange zur Verfügung stehst.
Ich möchte Deine Berichte, Analysen, Ideen, Deine Meinungen, Deine Hinterfragungen, Anregungen und Stellungnahmen nicht missen. :S550_RUB_C: :bussi: :S550_SHA:

Grüße vom bergsteiger
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon bergsteiger » 23. Okt 2017, 14:02

Grüß Dich Martin,

sehr schön formuliert!

Da der BC die O - O für Wechsel auf Winterreifen und zurück leider nicht kennt, und er auch nicht weiß, ob wir Ponyreiter die 12 Monate eines Jahres am Stück auf einer Rennstrecke verbringen oder tagtäglich 24 Std. Kurzstreckenbetrieb mit ganz vielen Starts (Kaltstarts) betreiben, sucht er sich einfach "das Mittel" heraus.

Ironie ist erlaubt ? ! ? ! :Hä: :huch: :doh:

Es grüßt Dich Harald
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Since64 » 23. Okt 2017, 14:10

Der Witz ist ja das es in der Zeit von der Auslieferung bis zur 15.000er plausibel war. Erst danach kommt der Ausreißer. Gegenüber dem bisherigen Nutzungsprofil ist zwar mehr Stadtverkehr dabei aber für insgesamt 1000 km 'ne kleine 8 vorne in der Prozentanzeige zu sehen empfinde ich als grob daneben. Ich schau halt wie viele hier gelegentlich auf den Peilstab und gut ist.

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Since64 » 23. Okt 2017, 21:15

Nach einer Redensart ist ja nichts älter als die Zeitung von gestern....wenn wir da nicht unseren BC im Pony hätten.
Leider habe ich nicht ausreichend berücksichtigt, das die Angabe von 82 % ja von Donnerstag morgen ist...Kinder wie doch die Zeit vergeht... :Nieder:

BC02mini.jpg


Wir wollen doch nicht ganze 5 % unterschlagen; immerhin wurde der Wagen seit Donnerstag morgen 3 x nach Hannover hin und zurück bewegt (3 x ca. 72 km). Wenn ich das jetzt mal hochrechne ist laut BC ca. Heiligabend wieder "empty".... :ugeek:

Wartung15000mini.jpg


Liegt sicherlich an meiner brutal aggressiven Fahrweise, die den durchschnittlichen Spritverbrauch in exorbitante Höhen treibt, jaja das erkennt der BC und würdigt es entsprechend... :doh:

BC01mini.jpg


Ich bin gerade am Schwanken ob ich dieses Juwel an Technik von irgendeinem Experten dauerhaft deaktivieren lasse (ich halte diese Anzeige nunmehr in etwa so nützlich wie eine taube Nuss) oder ob man dieses Kleinod amerikanischer Softwareprogrammierung zur Belustigung des Forums weiter vor sich hin wurschteln lässt.
Vielleicht ist es ja aber auch gerade eines dieser Dinge die uns unser Pony so ans Herz wachsen läßt und es unverwechselbar macht. Perfekte Autos gibt es genug... :love:
Zuletzt geändert von Since64 am 23. Okt 2017, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Waldo Jeffers » 23. Okt 2017, 21:47

Es liegt am niedrigen Verbrauch :Devil:
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon bergsteiger » 23. Okt 2017, 22:25

Hi Frank,

Du bist herrlich! Aber Du machst mir auch Angst und Bange!!! :huch:
Du hast mir vor Augen geführt, daß die Zeit anfängt zu rasen....

Werde folglich noch mehr, noch öfter und noch schneller mit dem Pony fahren in der Hoffnung noch viele Kilometer auf den Tacho zu bekommen, bevor ich altersmäßig den Löffel abgeben muß. :engel:

Einfach zum Wiehern.... :pony: Deine Bilder, Dein Bericht... Super!!! :clap:

Danke und viele Grüße

Harald (der bergsteiger)
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Since64 » 23. Okt 2017, 23:10

Harald,
über mein greises Haupt sind schon einige Winter gegangen; und im gesetzten Alter rast die Zeit wirklich gefühlt so schnell wie die Anzeige im Bordcomputer. Bevor der Schnitter uns holt wünsche ich uns allen noch eine ausreichende Anzahl an Jahren mit unserem Pony... :pony:

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon PonyWhisperer » 24. Okt 2017, 04:02

Waldo Jeffers hat geschrieben:
bergsteiger hat geschrieben:Hallo Waldo,
ich möchte mich auf Deine Aussage beziehen:
"Da die Anzeige aus Sensordaten, Zeitangaben und daraus errechneten Faktoren errechnet wird, würde ich davon abraten, aus purer Unkenntnis über das Zustandekommen der Anzeige selbige zu ignorieren."

Ich gebe Dir in jeder Beziehung Recht, wenn Du behauptest, eine besonnene Fahrweise, Vermeidung von Kurzstreckenfahrten, Benutzung von "speziellem" Motoröl, haben Einfluß auf verfrühte Ölwechselaufforderungen.

Aber es kann und darf doch nicht sein, speziell in meinem Fall, daß nach 7 Monaten nach vorhergehendem Ölwechsel (5w20) und 7.200 km Laufleistung der BC mich auffordert, einen Ölwechsel machen zu lassen. Meine Kontrolle des Öls ergab: Füllmenge korrekt, Farbe gelb (wie frisch u. neu- also keine oder sehr wenig Verschmutzung).
Nach Rücksprache mit div. Mechanikern heißt es:" Ignorieren, resetten, weiterfahren, nach 12 Monaten sehen wir uns zur FZ- Wartung".
Du siehst also, lieber Waldo, sowohl bei mir wie auch bei vielen anderen "Leidtragenden", werden wir mit diesem Problem wohl bis auf weiteres leben müssen. Das heißt aber auch, immer und ständig ein Gefühl der Angst, der Unsicherheit mit sich herum zu tragen (herum zu fahren). Vermehrte, häufigere Ölkontrollen wären m. E. angesagt, um Risikominimierung zu betreiben. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit durch Neu- Kalibrierung bei Ford die Anzeige zu optimieren.
Wie siehst Du das? . . . . . .und DANKE für Deinen Bericht.
Einen schönen Gruß von
Harald aus Hagen


Danke für diesen sehr freundlichen Beitrag. Nun, woran es liegt weiß ich auch nicht, bin kein Hellseher.

Mir fällt allerdings diese Diskrepanz auf zwischen Beiträgen wie jenen von @Since64 und anderen, denen ich glaube und der Fraktion, bei der es diese Auffälligkeiten nicht gibt, wie bei mir zB.

Noch zur Frage von @Ron : Soweit ich weiß, gib es einen Öldrucksensor aber keinen Motor-Öltemperatursensor ab Werk (nur einen fürs Getriebeöl, bei der Automatik jedenfalls, siehe Anzeige im Mitteldisplay). Die Angabe der Öltemperatur wird, soweit ich es weiß (es stand hier mal wo) hochgerechnet u.a. aus dem Wert für die Zylinderkopftemperatur (die sensorisch erfasst wird).

Jetzt wird es spekulativ: Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Ölverschleissanzeige im BC errechnet wird einmal aus dem Zeitablauf seit dem letzten Reset und den geloggten Daten für Zylinderkopftemperatur und ggf. anderen Daten. Wie ja auch die Öltemperatur hochgerechnet wird. Wie das nun genau funktioniert, weiß ich auch nicht, dazu müsste man die entsprechende Programmierung ausgelesen haben bzw. über eine Dokumentation für diese Funktion verfügen.

Die Unterschiede bei den Nutzern in der Art, wie die BC-Ölverschleissanzeige rechnet, kann mit fehlerhaften Sensordaten oder unterschiedlicher Software zusammen hängen, ich weiß es auch nicht - natürlich aber eben auch mit unterschiedlichem Einsatz und da kann sich eben viel Kurzstreckenverkehr und andauerndes Fahren mit sehr niedrigen Drehzahlen und häufigen Leerlaufphasen/Ampelstarts natürlich auswirken.


Leute, Leute, jetzt seid doch nicht so technikgläubig:

Es wird doch nicht der chemische Zustand (oder die physikalische Konsistenz) des Öls gemessen, es wird doch lediglich "gerechnet":

Anzahl der (Kalt-) Starts, Drehzahl - Gewohnheiten, Standzeit, ..., was könnte es sonst noch sein, was wert wäre, auf den Zustand des Öles zu schliessen?

Da muss doch vom Programmierer nur ein Parameter falsch gewichtet sein ... und wir fahren nicht bei 15.000km sondern schon bei 7.500km zum Freundlichen. :Spinner:

Das ist doch (sorry) hochgradige Verarscherei, was durch Ford mit uns betrieben wird!

Bei gleicher Fahrweise dirigier(t)en mich meine BMW-V8 alle 30.000km zum Ölwechsel. Jetzt frage ich mich: Ist denn ein Ford Motor so viel schlechter (produziert mehr Metallabrieb, hat mehr Verbrennungsrückstände aufgrund schlechterer Brennraumgeometrie im Öl, etc.) ???

Das will ich zugunsten der Ford Ingenieure einfach nicht glauben. Und zwar nicht deshalb, weil ich an das Genie amerikanischer Ingenieure glaube, sondern deswegen, weil ein Coyote ein Allerweltsmotor ist https://en.wikipedia.org/wiki/Ford_Modu ... A0L_Coyote , der auch in amerikanische LKWs (F150) eingebaut wird und dort wahrscheinlich noch ganz anderen Belastungen ausgesetzt ist. Ein amerikanischer Farmer fährt doch nicht alle 7.500 km zum Ölwechsel ....!
Und wie hoch war noch einmal seine kummulierte produzierte Stückzahl?

Wir fahren hier doch keinen hochgezüchteten Ferrari - Motor, der seinen eigenen Mechaniker ab Geburt benötigt ! Der Coyoyte holt seine Leistung doch ganz simpel vorrangig aus dem Hubraum!

Also bleiben wir mal ganz ruhig, 15.000km sollte ein Ölintervall immer aushalten! Dabei sind 15.000km schon eine Frechheit, wenn ich an meine BMWs denke ...!

Gruesse

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Querfahrer » 24. Okt 2017, 08:34

Bei mir steht die Anzeige jetzt bei 54%.
Seit dem letzten Ölwechsel ca. 2000Km gefahren.
5w50.
Ich werde die Anzeige auf jedenfall großzügig ignorieren

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon bergsteiger » 24. Okt 2017, 10:21

Waldo Jeffers hat geschrieben:
bergsteiger hat geschrieben:Hallo Waldo,
ich möchte mich auf Deine Aussage beziehen:
"Da die Anzeige aus Sensordaten, Zeitangaben und daraus errechneten Faktoren errechnet wird, würde ich davon abraten, aus purer Unkenntnis über das Zustandekommen der Anzeige selbige zu ignorieren."

Ich gebe Dir in jeder Beziehung Recht, wenn Du behauptest, eine besonnene Fahrweise, Vermeidung von Kurzstreckenfahrten, Benutzung von "speziellem" Motoröl, haben Einfluß auf verfrühte Ölwechselaufforderungen.

Aber es kann und darf doch nicht sein, speziell in meinem Fall, daß nach 7 Monaten nach vorhergehendem Ölwechsel (5w20) und 7.200 km Laufleistung der BC mich auffordert, einen Ölwechsel machen zu lassen. Meine Kontrolle des Öls ergab: Füllmenge korrekt, Farbe gelb (wie frisch u. neu- also keine oder sehr wenig Verschmutzung).
Nach Rücksprache mit div. Mechanikern heißt es:" Ignorieren, resetten, weiterfahren, nach 12 Monaten sehen wir uns zur FZ- Wartung".
Du siehst also, lieber Waldo, sowohl bei mir wie auch bei vielen anderen "Leidtragenden", werden wir mit diesem Problem wohl bis auf weiteres leben müssen. Das heißt aber auch, immer und ständig ein Gefühl der Angst, der Unsicherheit mit sich herum zu tragen (herum zu fahren). Vermehrte, häufigere Ölkontrollen wären m. E. angesagt, um Risikominimierung zu betreiben. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit durch Neu- Kalibrierung bei Ford die Anzeige zu optimieren.
Wie siehst Du das? . . . . . .und DANKE für Deinen Bericht.
Einen schönen Gruß von
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Danke für diesen sehr freundlichen Beitrag. Nun, woran es liegt weiß ich auch nicht, bin kein Hellseher.

Mir fällt allerdings diese Diskrepanz auf zwischen Beiträgen wie jenen von @Since64 und anderen, denen ich glaube und der Fraktion, bei der es diese Auffälligkeiten nicht gibt, wie bei mir zB.

Noch zur Frage von @Ron : Soweit ich weiß, gib es einen Öldrucksensor aber keinen Motor-Öltemperatursensor ab Werk (nur einen fürs Getriebeöl, bei der Automatik jedenfalls, siehe Anzeige im Mitteldisplay). Die Angabe der Öltemperatur wird, soweit ich es weiß (es stand hier mal wo) hochgerechnet u.a. aus dem Wert für die Zylinderkopftemperatur (die sensorisch erfasst wird).

Jetzt wird es spekulativ: Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Ölverschleissanzeige im BC errechnet wird einmal aus dem Zeitablauf seit dem letzten Reset und den geloggten Daten für Zylinderkopftemperatur und ggf. anderen Daten. Wie ja auch die Öltemperatur hochgerechnet wird. Wie das nun genau funktioniert, weiß ich auch nicht, dazu müsste man die entsprechende Programmierung ausgelesen haben bzw. über eine Dokumentation für diese Funktion verfügen.

Die Unterschiede bei den Nutzern in der Art, wie die BC-Ölverschleissanzeige rechnet, kann mit fehlerhaften Sensordaten oder unterschiedlicher Software zusammen hängen, ich weiß es auch nicht - natürlich aber eben auch mit unterschiedlichem Einsatz und da kann sich eben viel Kurzstreckenverkehr und andauerndes Fahren mit sehr niedrigen Drehzahlen und häufigen Leerlaufphasen/Ampelstarts natürlich auswirken.


Leute, Leute, jetzt seid doch nicht so technikgläubig:

Es wird doch nicht der chemische Zustand (oder die physikalische Konsistenz) des Öls gemessen, es wird doch lediglich "gerechnet":

Anzahl der (Kalt-) Starts, Drehzahl - Gewohnheiten, Standzeit, ..., was könnte es sonst noch sein, was wert wäre, auf den Zustand des Öles zu schliessen?

Da muss doch vom Programmierer nur ein Parameter falsch gewichtet sein ... und wir fahren nicht bei 15.000km sondern schon bei 7.500km zum Freundlichen. :Spinner:

Das ist doch (sorry) hochgradige Verarscherei, was durch Ford mit uns betrieben wird!

Bei gleicher Fahrweise dirigier(t)en mich meine BMW-V8 alle 30.000km zum Ölwechsel. Jetzt frage ich mich: Ist denn ein Ford Motor so viel schlechter (produziert mehr Metallabrieb, hat mehr Verbrennungsrückstände aufgrund schlechterer Brennraumgeometrie im Öl, etc.) ???

Das will ich zugunsten der Ford Ingenieure einfach nicht glauben. Und zwar nicht deshalb, weil ich an das Genie amerikanischer Ingenieure glaube, sondern deswegen, weil ein ist https://en.wikipedia.org/wiki/Ford_Modu ... A0L_Coyote , der auch in amerikanische LKWs (F150) eingebaut wird und dort wahrscheinlich noch ganz anderen Belastungen ausgesetzt ist. Ein amerikanischer Farmer fährt doch nicht alle 7.500 km zum Ölwechsel ....!
Und wie hoch war noch einmal seine kummulierte produzierte Stückzahl?

Wir fahren hier doch keinen hochgezüchteten Ferrari - Motor, der seinen eigenen Mechaniker ab Geburt benötigt ! Der Coyoyte holt seine Leistung doch ganz simpel vorrangig aus dem Hubraum!

Also bleiben wir mal ganz ruhig, 15.000km sollte ein Ölintervall immer aushalten! Dabei sind 15.000km schon eine Frechheit, wenn ich an meine BMWs denke ...!

Gruesse


Mein Bericht hört sich dramatischer an, als von mir gewollt und hat nichts mit Technikgläubigkeit zu tun. Es geht mir nur ums "anklagen".
Kontroll- Instrumente sind, wie der Name schon sagt, zum kontrollieren da. Und ich denke, keiner von uns fährt nur nach Kontroll- Instrument.
Und, PonyWhisperer, Du hast es richtig formuliert: "Der Coyote ist ein Allerweltsmotor." Aber gerade deshalb setze ich voraus, daß die Kontrollgeräte funktionieren und halbwegs genau anzeigen.
Vieleicht ist es wirklich, um bei Deinen Worten zu bleiben, eine "Verarscherei" von Ford. Vielleicht will man dort auch nur in Erfahrung bringen, wie dumm der Deutsche Ponyfahrer ist und ausloten, wie weit man noch in Zukunft gehen kann.
Nehmen wir doch Manches, was von Ford rüber kommt, mehr mit Humor, denken uns unseren Teil, in dem wir unseren gesunden Menschenverstand einsetzen und erfreuen uns an unserem Spielzeug. Ich für meine Person werde danach handeln.

LG Harald
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Mr. Zero » 24. Okt 2017, 10:58

bergsteiger hat geschrieben: in dem wir unseren gesunden Menschenverstand einsetzen und erfreuen uns an unserem Spielzeug.

"Dank" Internet, Apps, Assistenten für alles verkümmert dieser leider zunehmend. Jährliche Ölwechsel alle 15.000 km ist "Steinzeit", moderne Autos und Öle liegen im Bereich von 2-3 Jahren und 30.000 - 50.000 km. Da sollte einem der "gesunde Menschenverstand" klar sagen, dass 6 Monate und 3.700 km (wie bei mir), nur kompletter Humbug sein können. Trotzdem tauchen hier regelmäßig User (und leider auch Werkstattempfehlungen) auf, die verunsichert einen Ölwechsel in Erwägung ziehen....

Trotz 5w-20 bleibt mein Erstbefüllungsöl (wenn's überhaupt ein 5w-20 ist) bis zum bitteren Ende nach einem Jahr und 5.000 km drin, "Longlife" quasi... :Dauerlache:
built: 07.10.2016... :S550_RUB_C: ...on the Road: 07.02.2017

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Waldo Jeffers » 24. Okt 2017, 11:08

PonyWhisperer hat geschrieben:Leute, Leute, jetzt seid doch nicht so technikgläubig:
Es wird doch nicht der chemische Zustand (oder die physikalische Konsistenz) des Öls gemessen, es wird doch lediglich "gerechnet":
Anzahl der (Kalt-) Starts, Drehzahl - Gewohnheiten, Standzeit, ..., was könnte es sonst noch sein, was wert wäre, auf den Zustand des Öles zu schliessen?
Da muss doch vom Programmierer nur ein Parameter falsch gewichtet sein ... und wir fahren nicht bei 15.000km sondern schon bei 7.500km zum Freundlichen. ..................
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Ich verstehe den Eingangsssatz mit "technikgläubig" nicht. Denn wir sind uns doch darin, woran es liegen könnte, einig.

Nur das Du die Spekulationsmöglichkeiten aufzählst (Anzahl der Kaltstarts, Drehzahlgewohnheiten, Standzeit....) .
Genau, das alles könnten die Punkte sein, die in die Berechnung einbezogen sein können und richtig: hier kann schon eine besondere Gewichtung in der Programmierung dazu führen, dass die BC-Anzeige einen zu einem vorzeitigen Ölwechsel schickt.

Ob das nun tatsächlich fehlerhaft ist und ein :Spinner: verdient, oder gerade richtig für das vorgeschriebene Öl und die sonstigen Motorgegebenheiten ist und die Programmierung ein :bussi: verdient, das wüßten wir erst dann, wenn bei einem "vorzeitig" empfohlenen Ölservice eine Ölanalyse gemacht würde und ebenso bei einem Vergleichsauto mit gleichem Nutzungsprofil und gleicher vorzeitiger Öl-Wechsel-Aufforderung selbige ignoriert und das Öl erst nach Erreichen der 16.000km Marke analysiert würde.

Gerade hochlegierte Öle können vorzeitig altern, wenn infolge äußerer Einflüsse die Eigenschaften des Öls (der Additive !) sich nachteilig ändern. Ich bin dabei grundsätzlich überhaupt kein Freund überlanger (mehr als 20.000km) Wechselintervalle und 16.000km bzw. 10,000mls sind in meinen Augen nicht "kurz".

Ein Motor, der aufgrund seiner Konstruktionsmerkmale und der dafür vorgesehenen Ölspezifikation einen früheren Wechsel erfordert, muss dabei nicht schlechter sein, als ein Motor, der mit anderen Ölsorten fährt und vielleicht auch deswegen und wegen anderer Merkmale einen früheren Wechsel verlangt oder "empfindlicher" auf Ölalterung reagiert. Nur eben anders.

Der Coyote ist übrigens kein "Allerweltsmotor". Er hat viele Merkmale, die es so in anderen Motoren gerade nicht gibt.
V8 Motoren sind generell seltener, insbesondere mit einem solchen Hubraum. Die Druckpulsationen im Kurbelgehäuse tauchen ebenfalls in der Größenordnung selbst bei anderen V8 nichtamerikanischer Herkunft so nicht auf. Die Anordnung der Ölkanäle und die Dimensionierung der Ölpumpe sind auf extremen Leichtlauf und Einsparung interner Verluste ausgelegt (eine Ölpumpe mit mehr Pumpleistung und höheren Drücken würde intern wieder Leistung kosten). Eine Hochdruck-Kolbenkühlung durch Ölspritzdüsen ist ebenfalls nicht in jedem Motor anzutreffen, kann aber für zusätzliche Belastungen für das Öl sorgen, ebenso wie andere Hochdruck-Anwendungen wie die Steuerung der Phasenverschiebung der Nockenwellen (VCT-System).

Inwieweit das Öl durch Abrieb belastet wird, bestimmt auch die Ölalterung. Der Coyote-Motor weist zB. anders als fast alle zeitgemäßen deutschen Automotoren keine Dreistofflager im Bereich der Kurbelwellen-Hauptlager oder der Pleuellager auf. Dies kann, auch wenn die althergebrachte US-Methode gut zu funktionieren scheint, womlöglich Einflüsse auf die Ölalterung haben.

Gerade ein sehr großvolumiger V8 könnte auch empfindlich für Ölverdünnung durch lange Standzeiten, viele Kaltstarts und viel Kurzstreckenverkehr und häufigen sehr niedertourigen Betrieb sein. Darauf habe ich etwas brutal verkürzt mit meinem Statement verwiesen, dass 10,4 ltr./100km Verbrauch bei einem GT ein Erklärungsansatz für die vorzeitige Wechselempfehlung sein könnte (wenn das keine Ausnahme sondern die Regel ist)

Und und und.
Übertriebenes über den Kamm scheren wie die letzltich nichtssagende Verwendung solcher Allgemeinplätze wie "Allerweltsmotor" führt eher zu Fehlern in der Bewertung und bringt nichts.
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Waldo Jeffers
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Waldo Jeffers » 24. Okt 2017, 11:25

Since64 hat geschrieben:Harald,
über mein greises Haupt sind schon einige Winter gegangen; und im gesetzten Alter rast die Zeit wirklich gefühlt so schnell wie die Anzeige im Bordcomputer. Bevor der Schnitter uns holt wünsche ich uns allen noch eine ausreichende Anzahl an Jahren mit unserem Pony... :pony:


Toller Beitrag. Schließe mich gerne an und wünsche selbiges ! :)
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon martins42 » 24. Okt 2017, 11:32

Doch, 16.000km sind kurz. Insbesondere wenn man betrachtet, dass dieselben Öle bei Ford in anderen Motoren für 20.000 gut sind, bei 133 PS Literleistung, in Wagen die statisch gesehen mit Sicherheit schärfer gefahren werden. (Und das noch ohne elektronischen Öl-Lebensdauer-Schnickschnack.) Aber auch einfach im technischen Umfeld. 15.000km Intervall ist Niveau von Anfang der 90er.
Das dürfte aber auch dem traditionellen Ölwechsel-Fetisch der Amis geschuldet sein, die im Glauben an das ewige Motorleben auch mal "aus Spaß" alle 8000km wechseln. So hat jedes Völkchen seine Traditionen, hierzulande wird halt zu Tode konserviert.
(Angaben nicht in Meilen, sondern Kilometer. Amtsprache ist immer noch deutsch und seit 1975 gilt sogar in USA der Metric conversion act, auch wenn sie tapfer versuchen den zu ignorieren.)

Grüße
Martin

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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon bergsteiger » 24. Okt 2017, 11:54

Mr. Zero,

im Grunde hast auch Du Recht!

Auch ich werde 5w-20 bis zum Ende der Garantiezeit fahren. Dann wird gewechselt auf 5w-30. Punkt, Schluß, Ende!

LG Harald
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Waldo Jeffers » 24. Okt 2017, 13:20

martins42 hat geschrieben:Doch, 16.000km sind kurz. Insbesondere wenn man betrachtet, dass dieselben Öle bei Ford in anderen Motoren für 20.000 gut sind, bei 133 PS Literleistung, in Wagen die statisch gesehen mit Sicherheit schärfer gefahren werden. (Und das noch ohne elektronischen Öl-Lebensdauer-Schnickschnack.) Aber auch einfach im technischen Umfeld. 15.000km Intervall ist Niveau von Anfang der 90er.
Das dürfte aber auch dem traditionellen Ölwechsel-Fetisch der Amis geschuldet sein, die im Glauben an das ewige Motorleben auch mal "aus Spaß" alle 8000km wechseln. So hat jedes Völkchen seine Traditionen, hierzulande wird halt zu Tode konserviert.
(Angaben nicht in Meilen, sondern Kilometer. Amtsprache ist immer noch deutsch und seit 1975 gilt sogar in USA der Metric conversion act, auch wenn sie tapfer versuchen den zu ignorieren.)
Grüße
Martin


nun ja, hängt auch immer vom Standpunkt ab. Beim Rennmotorrad hab ich nach einem Renntraining Öl samt Filter und die Bremsflüssigkeit gewechselt und Bremsbeläge waren vorn nach jedem 2. Training wechselreif. Je nach Wetter und Strecke gab es Reifen, die kein Wochenende überlebt haben...... das ist in meinen Augen kurz.

Ansonsten hast Du Recht, vielleicht bin ich schon so alt, dass ich Mitte der 90er "stehen geblieben bin" und gerade mit meiner beginnenden Vergreisung konfrontiert werde. :Dauerlache: Okay, auch das hat nicht nur Nachteile. :)
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Re: Hinweis zum Motorölwechsel im Display

Beitragvon Cathul » 24. Okt 2017, 13:26

Mein GT zeigt nach jetzt 5.500 von mir gefahrenen km (Gesamt-KM jetzt 41.000 km) noch 62% an. Dabei sind von den 5.500 km aber sicherlich 4.800 km Autobahnfahrten, welche ja nicht so extrem aufs Öl gehen, wenn nicht permanent Leistung abgerufen wird. ;)


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