Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Alles rund um Mustangs früherer Generationen und sonstige Autothemen (keine Marken- oder Modellbeschränkung)
Antworten

Ist der E-Mustang eine Option für die Zukunft für euch?

Umfrage endete am 19. Dez 2019, 10:12

Ja, ist ein interessantes Auto
14
7%
Evtl., als Zweitwagen zu meinem jetzigen Pony
25
13%
Evtl., warte erst mal ab ihn live zu sehen
8
4%
Nein, der Preis ist mir zu hoch
6
3%
Nein, mir fehlt der originale Motorsound und das Ponyfeeling
55
29%
Nein, ich behalte mein jetziges Pony
82
43%
 
Abstimmungen insgesamt: 190

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embe71
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von embe71 » 20. Nov 2019, 16:25

Blöde Umfrage: Diese impliziert wie hier schon mehrfach erwähnt, dass die Kiste als Alternativ zum Mustang gedacht ist. Ist sie aber eben gar nicht. Weshalb ich diesen ganzen Circle-Jerk der künstlichen Empörung darum trotz der höchst unglücklichen Namensgebung (aus Marketingsicht aber wie die Verwendung des Pony-Embles und der Verzicht auf die Ford-Pflaume ein ganz geschickter Schachzug von Ford) nicht verstehe: Im Umfeld der e-SUVs/e-Crossover ist das in der Tat eine preis/leistungs-technisch ganz attraktive Alternative.
Für mich ist die Kiste auch nichts, da ich SUVs und Crossover überhaupt nicht mag. Der Aktienkurs gibt Ford hier aber recht.
Viele Grüße

Michael
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Cayuse
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Cayuse » 20. Nov 2019, 16:29

Waldo Jeffers hat geschrieben:
20. Nov 2019, 15:58
....
Und damit läuft das Ganze damit auf 8-Jahres-Wegwerfautos hinaus.

Das ist umweltmäßig eine unglauliche Sauerei, niemals umweltschonend und das Gegenteil von "nachhaltig".

Jeder, der sich ein solches Auto kauft ist in meinen Augen eine zehnmal größere Umweltsau als wir, die wir mit unserem V8 Dinosaurier durch die Gegend fahren.
...
+1 :grins:

Super auf den Punkt gebracht! :clap:
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von dampf1912 » 20. Nov 2019, 16:35

Hallo Mustangkollegen,

es ist schlichtweg Gotteslästerung was hier die FMC mit MUSTANG_Mach E vermarktet & daß noch als SUV! Und die Spitze des Eisbergs wäre als SA ein Soundgenerator mit V8 Blubbern, gegen Aufpreis! Wenn das ganze mal kein Reinfall wird. So kann man den Markennamen MUSTANG auch verschandeln.
Hubraum, Sound & good Vibration, siehe auch Bulldog, ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!
PS: "MUSTANG_Mach-E macht den Ponykultstatus vollends he"
MfG
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von skraehmer » 20. Nov 2019, 16:38

so, nach den unglaublich vielen polarisierenden Meinungen und das liebe ich an diesem Forum auch noch mein "Senf". :rolleyes:
Am nächsten kommt mir die Meinung von @Miner , weil auch wir sind eigentlich erst durch das aktuelle Modell in 2016 zu richtigen Mustang-Fans mutiert. Nach meiner Meinung muss man(n) das auch sein, weil sachlich betrachtet geht objektiv so ein Teil überhaupt nicht. :Knüppel: Weil ein Convertible V8 bei den Steuern und Versicherungsbeiträgen nur in den frostfreien Monaten richtig sinnvoll ist, haben wir für den Winter immer eine "Leasingschlampe" mit Allrad und Allwetterreifen, ggw. mit der Summe der Raten zum Gesamtpreis von einem Satz Winterräder für den Mustang. :shrug:
Wir haben in der Familie schon einige Erfahrungen mit Model S u.ä. und das war erstens zu teuer und zweitens zu unpraktisch. Nun kommt der MachE mit auf den ersten Blick besserem Design, besserem Preis und besserer Reichweite, aber alles noch zu beweisen! Selbst wenn man mal diese scheinheilige Umweltgewissen außen vor lässt, scheint zumindest mittelfristig niemand mehr an diesem Hype vorbei zu können und wenn die Monatsrate passt ist es nur noch eine Frage der Reichweite, bzw. der endlich notwendigen Klärung des leidigen Ladesäulen- und Abrechnungsthemas. Ich habe schon seit Jahrzehnten eine 11KW Drehstromsteckdose, an der auch der Tesla in 8 Stunden voll geladen war und für die ganz großen Urlaubsreisen haben wir ja von April bis Oktober unser (inzwischen) Traumauto. :bussi:
Also Ja, der E-Mustang wäre eine Alternative, AAABER nicht für den Mustang und bitte mit anderem Namen und nur im Leasing. :supergrins:

PS: Für mich gibt es nur eine Alternative zu meinem Mustang: ein 64er oder zur Not auch ein 67er! :pony:

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von GT450-Steffen » 20. Nov 2019, 16:47

Zur Frage: NEIN! Weil ...

... ich fahre einen Mustang wegen des V8-Motors UND der Historie von Mustang (einen V8 bekommt man auch bei anderen Firmen).
... ich sehe für MICH bei einem SUV nicht so viel mehr Nutzen was nicht auch ein Kombi oder Mittelklassewagen auch könnte.
... ich persönlich halte GROSSE E-Autos aus Herstellungssicht und Nutzungsdauer (Reichweite, Batterielebenszeit) für Umweltsünden (kleinste E-Stadtflitze sind da effektiver).

Ford verfolgt mit dem MACH-E ein Konzept ähnlich wie andere Hersteller und ist da m.M.n. auf einem sehr guten Weg: durch mehr verkaufte E-Autos kann vielleicht der V8-Mustang länger im Verkauf bleiben (bzgl. der Emmissionsbilanz). Aufgrund der Mustang-Historie (Sport-Coupe) und rein emotional betrachtet finde ich den Namen Mustang und das Pony bei einem SUV unangebracht. Es hätte besser ein Sport-Coupe (idealerweise als Hybrid) bleiben sollen, um den Namen Mustang langfristig zu sichern (und nicht zu missbrauchen).

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von KevinFM1990 » 20. Nov 2019, 17:06

Das Auto als 2. Wagen gerne. Naja optisch als Suv ist der schon top, mir gefällt er. Ich glaub auch nicht das der den jetzigen ersetzen soll sondern einfach das auch familienväter die nen Mustang wollen jetzt die Option haben einen nützlichen zu kaufen als wie paar Runden drehen

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von MOTUS » 20. Nov 2019, 17:28

Einige Alternativen zum derzeitigen Mustang sind hier zu finden:

https://www.oldtimer-markt.de/aktuell/n ... edium=link

Gruß, Hubert
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Miner
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Miner » 20. Nov 2019, 18:35

Waldo Jeffers hat geschrieben:
20. Nov 2019, 15:58
mondieaux hat geschrieben:
20. Nov 2019, 12:44
Bzgl. des Restwertes sollte man beachten, dass BMW (i3) 8 Jahre oder 100tsd km Garantie auf die Batterie gewährt. Damit kann man planen, finde ich.
Wenn man einen Leasing-Rückläufer oder jungen gebrauchten oder Vorführer kauft hat man etliche Jahre Ruhe. Danach wird halt ne neue Batterie fällig oder sie wird aufgearbeitet (da wird sich sicherlich auch noch einiges tun).
Tut mir leid, @mondieaux aber genau diese Denke habe ich als inakzeptabel angegriffen.

Die Politik will aus Umweltgründen die Leute mit Zuckerbrot und Peitsche dazu überreden, sich batterie-elektrische Autos zu kaufen. Man redet von Nachhaltigkeit.

Der momentane Stand der Technik ist leider der, dass man nach 8 Jahren oder einem ca. 80-100.000km dauerndem Zyklus damit rechnen muss, dass die Batterie soviel an Leistungsfähigkeit verloren hat, dass sie nicht mehr sinnvoll nutzbar ist.
Und dann kostet ein neues Batteriepack mehr, als das Auto dann eigentlich noch wert ist. Es wird sich dann kaum jemand finden, der einen angemessenen Preis + Preis für das neue Batteriepack noch zahlt. Es ist auch unsicher, ob "aufgearbeitete" Batterien über vernünftige Zeiträume für vernünftiges Geld daran etwas ändern. Ebenso unsicher, wie lange eine aufgearbeitete Batterie zuverlässig gut funktioniert.

Und völlig egal, ob man nun der Erstkäufer ist oder der glückliche Zweitkäufer eines solchen Batterie-Autos ist:
Nach ca. 8 Jahren + x ist man aus allen verfügbaren Garantien raus und dann hat derjenige, dem der Wagen dann gehört, den schwarzen Peter. Spricht sich das rum, und das wird es sich in den kommenden Jahren, will niemand den schwarzen Peter haben bzw. bezahlen.

Und damit läuft das Ganze damit auf 8-Jahres-Wegwerfautos hinaus.

Das ist umweltmäßig eine unglauliche Sauerei, niemals umweltschonend und das Gegenteil von "nachhaltig".

Jeder, der sich ein solches Auto kauft ist in meinen Augen eine zehnmal größere Umweltsau als wir, die wir mit unserem V8 Dinosaurier durch die Gegend fahren.

Meinst Du das wirklich ernst, dass sich sowas aus Umweltgründen rechtfertigen lässt, nur weil man als Erstkäuft oder Käufer nach spätestens 3 Jahren den schwarzen Peter nicht hat ? Echt jetzt ?


Nachhaltig ist so ein Batterie-Auto höchstens für die Industrie, die ihren Schei** in schnellerer Abfolge neu in den Markt drücken kann.

Denn nur darum geht es: ums Geld. Die Umwelt ist denjenigen, die die Greta-Propaganda steuern und bezahlen scheissegal und das kleine Mädchen mit den Zöpfen wird benutzt.

Das ganze Umweltgewäsch dient nur dazu, Bürgern erst ein schlechtes Gewissen zu machen und danach leichter noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und vielleicht auch dazu, dass die Stromindustrie auf Kosten der Ölindustrie mehr verdient !
Eines vorab - wenn Du Dir mal diese unsaeglichen Attacken und Verschwoerungstiraden gegen Wirtschaft und Aktivisten abgewoehnen koenntst, waerst Du eigentlich ein sehr interessanter Sparringspartner - das macht Dich leider fuer mich sehr unsympathisch.

Zum Inhalt: vorbehaltlich, dass ich Deine Aussagen zur Haltbarkeit/Nachhaltigkeit/Restwert der Batteriepacks richtig verstanden habe, fehlt mir ein wichtiger Aspekt in Deinen Ueberlegungen.
Wie sieht es mit den Chancen der Zweitverwertung in Zweitmaerkten aus? Waere s nicht vorstellbar, dass sich nach Ueberschreiten einer kritischen Masse z.B. ein weitere Indusstriezweig entwickelt, der die geschwaechten Packs der Verwendung als Energiespeicher fuer Photovoltaik-Anlagen, Windkraftwerke oder anderer erneuerbarer Energien zufuehrt? Ohne das ich ueber die entsprechenden technischen Kenntnisse verfuege, kann ich mir gut vorstellen, dass sich die Packs u.U. zu grossen Massenspeichern zusammenschalten lassen. Daraus liesse sich sicher ein vernuenftiger Erloes fuer die verbrauchten Packs erzielen.
Das Problem bei all dem ist nur - um die kritische Masse zu erreichen, braucht es wie bei allen Innovationen die early adopter, die Du so gern als verpeilte Hysteriker hinstellst.

Vielleicht ist das ja alles wirklich der falsche Weg - aber das wissen wir erst, wenn wir es probiert haben...
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gebaut 14.1.2017,
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Bremerhaven 17.3.
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Klammer » 20. Nov 2019, 19:20

Miner, das ist keine Verschwörungstirade, sondern bittere Realität, die sich heutzutage wie ein roter Faden durch alle Wirtschaftsbereiche zieht, die mit Endverbrauchern Geld verdienen. Halbgare Produkte werden auf den Markt geworfen, als Zukunft verkauft um danach etwas bessere und etwas praktikabelere Lösungen nachzuschieben, um diese durch neue Technik, die etwas besser ist abzulösen ... Nachhaltigkeit geht anders.

Beim Batterieauto ist es sogar noch schlimmer!

Wir haben bereits etablierte Technik, die die Umweltziele deutlich einfacher erreichen lassen (Erdgasautos, Nichtschummeldiesel etc.) Diese bessere Technik soll durch halbgare und unpraktischere Technik abgelöst werden, obwohl die beste Alternative schon marktreif wäre (Wasserstoff)

Warum das so ist?

Wer die letzten 10 Jahre intensiv mit der KFZ - Branche zu tun hatte, kennt die zahlreichen Bemühungen des Staates, die Absatzzahlen zu steigern und die Fahrzeughersteller zu subventionieren ... Abwrackprämie, etc.
Leider sind diese Subventionen im Nichts verpufft.
Tropfen auf dem heissen Stein, kurzes Strohfeuer.

Wer mag es verdenken, dass also nun auf dem Rücken von Umweltschutz zum grossen Technologiewandel geblasen wird, bei dem zum Neukauf gezwungen wird.
Aber natürlich wird nicht direkt zur besten Technologie gegriffen, die man mit der entsprechenden Förderung ganz gross machen könnte. Erst wird mal mit der Brückentechnologie das Geschäft gemacht. Trifft in Deutschland ja keine Armen.
Ich halte es wie beim Handy mit Aussitzen ... einfach mal einige Technologiesprüngchen auslassen um dann mit einem Sprung wieder für einige Jahre zukunftsorientiert zu sein.
Spart Geld, schont die Umwelt, vermeidet Müll ... ist allerdings nicht so gut fürs Bruttosozialprodukt ...

Meine Empfehlung ist ... einfach mal nichts Neues kaufen und das Alte erst einmal aufbrauchen ... dann gibt es auch irgendwann die besseren Angebote ...

Auch bei Sky schaut derjenige günstiger, der am spätesten verlängert ;-)

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von DocHolliday » 20. Nov 2019, 20:30

Howdy,

da ich auch gerne mechanische Uhren liebe und sammle, blicken wir mal auf die Zeiten zurück, welche als die Quarzkrise in die Geschichte einging.

Von etwa 1970 bis 1980 hat die Quarztechnologie, vielen traditionellen Uhrenmanufakturen das Leben sehr schwer gemacht und ist mit zahlreichen Firmenpleiten verbunden.

Quarzuhren sind günstiger (ab der Massenproduktion) , genauer, müssen nicht ständig aufgezogen werden und können in vielerlei Designs gestaltet werden.

Es gibt dem Grunde nach keinen Anlass, eine meist deutlich teurere mechanische Uhr zu erwerben.

Und trotzdem, ab 1990 setzte eine Trendwende ein.

Gebrauchte Quarzuhren , seien sie noch so teuer bei der Neuanschaffung gewesen, erzielen oft nur einen Bruchteil des Neupreises.

Mechanische Uhren hingegen, erzielen je nach Modell und Hersteller durchaus das doppelte oder noch mehr und können als sehr wertstabil bezeichnet werden.

Warum? Weil diese eben eine "Seele" haben - ähnlich wie eben mechanisch betriebene Fahrzeuge.

Vielleicht erleiden die aktuell hoch gehypten E-Kisten irgendwann ein ähnliches Schicksal wie die Swatch Uhren.

Ich habe von diesen noch rund 10 Stück, welche teilweise noch ungetragen in der Original Verpackung sind.

Auch wenn laut Katalog hier gute Preise zu erzielen sind, der Katalog kauft mir diese nicht ab.

Und echte Käufer haben daran offensichtlich auch kein Interesse....

Wer weiß, die neue Swatch Uhr heißt jetzt vielleicht E-Mobilität?!

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von 66to16 » 20. Nov 2019, 20:45

Klammer hat geschrieben:Miner, das ist keine Verschwörungstirade, sondern bittere Realität, die sich heutzutage wie ein roter Faden durch alle Wirtschaftsbereiche zieht, die mit Endverbrauchern Geld verdienen. Halbgare Produkte werden auf den Markt geworfen, als Zukunft verkauft um danach etwas bessere und etwas praktikabelere Lösungen nachzuschieben, um diese durch neue Technik, die etwas besser ist abzulösen ... Nachhaltigkeit geht anders.

Beim Batterieauto ist es sogar noch schlimmer!

Wir haben bereits etablierte Technik, die die Umweltziele deutlich einfacher erreichen lassen (Erdgasautos, Nichtschummeldiesel etc.) Diese bessere Technik soll durch halbgare und unpraktischere Technik abgelöst werden, obwohl die beste Alternative schon marktreif wäre (Wasserstoff)

Warum das so ist?

Wer die letzten 10 Jahre intensiv mit der KFZ - Branche zu tun hatte, kennt die zahlreichen Bemühungen des Staates, die Absatzzahlen zu steigern und die Fahrzeughersteller zu subventionieren ... Abwrackprämie, etc.
Leider sind diese Subventionen im Nichts verpufft.
Tropfen auf dem heissen Stein, kurzes Strohfeuer.

Wer mag es verdenken, dass also nun auf dem Rücken von Umweltschutz zum grossen Technologiewandel geblasen wird, bei dem zum Neukauf gezwungen wird.
Aber natürlich wird nicht direkt zur besten Technologie gegriffen, die man mit der entsprechenden Förderung ganz gross machen könnte. Erst wird mal mit der Brückentechnologie das Geschäft gemacht. Trifft in Deutschland ja keine Armen.
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Wasserstoff Antriebe sollen marktreif sein, okBildBildBild, dieser ganze Thred ist gespickt von fakes. Gruss

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Klammer » 20. Nov 2019, 21:08

Kleine Fortbildung für 66to16 :

Nicht nur marktreif sondern auch schon verfügbar und im Einsatz.
Leider wird das Tankstellennetz nicht entsprechend gefördert.

https://h2.live/wasserstoffautos

Ich würde wetten, wenn die Wasserstofftankstellen genauso gefördert würden wie die Stromzapfsäulen, dann wäre das reine Batterieauto in kürzester Zeit Geschichte.

Edit:

https://www.shell.de/energie-und-innova ... stoff.html

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Cayuse » 20. Nov 2019, 22:26

Die reine, akkubasierte E-Mobilität ist, und m.W. ist dass in der Industrie und der Wissenschaft auch allg. bekannt (wenn auch bei den Politikern und Öko-Aktivisten noch nicht ganz angekommen), eine reine Brückentechnologie. Wenn überhaupt wird sie später einmal als eine von vielen Antriebsvarianten für bestimmte Anwendungszwecke ihre Daseinsberechtigung behalten...da wo sie dann noch sinnvoll ist.

Die Automobilindustrie nutzt den aktuellen Hype halt, um einerseits staatliche Fördergelder/Subventionen einzustreichen und ihre eigenen Entwicklungskosten zu drücken und andererseits um die CO2-Flottenbilanz zu verbessern, damit sie nicht mit horrenden Strafzahlungen belastet werden.

Die Automobilindustrie macht das sicher nicht, weil es so geil ist, so grün ist, so hipp ist. Und Geld verdienen lässt sich damit im Vergleich zum konventionellen Antrieb auch weniger. Und da die Industrie nicht Happy Engineering zum Selbstzweck betreibt oder sie vlt. zu überzeugten Umwelt- und Klimaschützern geworden sind, müssen die Beweggründe folglich andere sein.

Und die Wasserstoff-basierten Antriebe, die heute durchaus im marktreifen Stand u.a. bereits bei Bussen und Lkw eingesetzt werden, wird seitens der Industrie eben mangels staatlicher Förderung nicht umfassend im Pkw-Sektor ausgerollt.
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Wikinger » 20. Nov 2019, 22:46

irgendwie habe ich es geahnt bei der Fragestellung des TE,daß wir schon wieder eine E-Mobilität-,E-Autos-,Elektro-Diskussion zum,ich weis es nicht mehr,x-ten Mal bekommen,kommt zurück zur Fragestellung des Fred :RTFM:
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von JoSc » 20. Nov 2019, 22:47

Wird sicher neben dem GT Cabrio in die Garage gestellt weil sich die beiden einfach super ergänzen.
Aber jetzt gehtˋs wohl erst richtig los

https://www.macheforum.com/2019/11/20/b ... d-by-ford/

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Miner » 21. Nov 2019, 08:22

MachEShelbyRender.jpg
MachEShelbyRender.jpg (52.6 KiB) 531 mal betrachtet
JoSc hat geschrieben:
20. Nov 2019, 22:47
Wird sicher neben dem GT Cabrio in die Garage gestellt weil sich die beiden einfach super ergänzen.
Aber jetzt gehtˋs wohl erst richtig los

https://www.macheforum.com/2019/11/20/b ... d-by-ford/
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von DocHolliday » 21. Nov 2019, 08:40

Howdy,

mein Ford Händler hatte mir mal erzählt, dass durch die hohe Nachfrage unserer aktuellen Ponys in Europa, die CO2 Flottenbilanz kräftig in die Knie gehen. Daher wurde vom 6 Zylinder auf den 4 Zylinder als weitere Alternative umgestellt. Da jedoch trotzdem rund 3/4 der bestellten Wagen den klassischen V8 haben, ist die Zukunft des Mustangs in Europa sehr ungewiss - wegen eben der schlechten CO2 Flottenbilanz.

Womöglich ist nun die Markteinführung einen E-Mustangs in Verbindung mir diesem SUV Hype genau die strategisch richtige Antwort, damit wir weiterhin unsere geliebten V8 fahren und kaufen können, da nun die CO2 Flottenbilanz wieder stimmt.

Und da man die Mustang Flotte womöglich von Ford abkoppeln will, hat man bewusst das Teil Mustang genannt.

Pure Spekulation.

Aber wer weiß?!

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von DocHolliday » 21. Nov 2019, 08:44

Miner hat geschrieben:
21. Nov 2019, 08:22
MachEShelbyRender.jpg
JoSc hat geschrieben:
20. Nov 2019, 22:47
Wird sicher neben dem GT Cabrio in die Garage gestellt weil sich die beiden einfach super ergänzen.
Aber jetzt gehtˋs wohl erst richtig los

https://www.macheforum.com/2019/11/20/b ... d-by-ford/
Howdy,

ich muss eingestehen, so sieht der wiederum gar nicht so schlecht aus......

Ein paar kleine Änderungen und das Gefährt wirkt irgendwie "sexy".

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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von Miner » 21. Nov 2019, 09:21

Klammer hat geschrieben:
20. Nov 2019, 19:20
Miner, das ist keine Verschwörungstirade, sondern bittere Realität, die sich heutzutage wie ein roter Faden durch alle Wirtschaftsbereiche zieht, die mit Endverbrauchern Geld verdienen. Halbgare Produkte werden auf den Markt geworfen, als Zukunft verkauft um danach etwas bessere und etwas praktikabelere Lösungen nachzuschieben, um diese durch neue Technik, die etwas besser ist abzulösen ... Nachhaltigkeit geht anders.

Beim Batterieauto ist es sogar noch schlimmer!

Wir haben bereits etablierte Technik, die die Umweltziele deutlich einfacher erreichen lassen (Erdgasautos, Nichtschummeldiesel etc.) Diese bessere Technik soll durch halbgare und unpraktischere Technik abgelöst werden, obwohl die beste Alternative schon marktreif wäre (Wasserstoff)

Warum das so ist?

Wer die letzten 10 Jahre intensiv mit der KFZ - Branche zu tun hatte, kennt die zahlreichen Bemühungen des Staates, die Absatzzahlen zu steigern und die Fahrzeughersteller zu subventionieren ... Abwrackprämie, etc.
Leider sind diese Subventionen im Nichts verpufft.
Tropfen auf dem heissen Stein, kurzes Strohfeuer.

Wer mag es verdenken, dass also nun auf dem Rücken von Umweltschutz zum grossen Technologiewandel geblasen wird, bei dem zum Neukauf gezwungen wird.
Aber natürlich wird nicht direkt zur besten Technologie gegriffen, die man mit der entsprechenden Förderung ganz gross machen könnte. Erst wird mal mit der Brückentechnologie das Geschäft gemacht. Trifft in Deutschland ja keine Armen.
Ich halte es wie beim Handy mit Aussitzen ... einfach mal einige Technologiesprüngchen auslassen um dann mit einem Sprung wieder für einige Jahre zukunftsorientiert zu sein.
Spart Geld, schont die Umwelt, vermeidet Müll ... ist allerdings nicht so gut fürs Bruttosozialprodukt ...

Meine Empfehlung ist ... einfach mal nichts Neues kaufen und das Alte erst einmal aufbrauchen ... dann gibt es auch irgendwann die besseren Angebote ...

Auch bei Sky schaut derjenige günstiger, der am spätesten verlängert ;-)
Genau - und wenn du als Autobauer keine Wachstumsstory hast, geht's an die Kostenseite. Wer da den Kuerzeren zieht muss ich ja wohl nicht sagen.
Ich empfinde Deine Sichtweise als aeusserst weltfremd.
Mustang Convertible, Magnetic, :S550_MAG_C:
bei Übergabe mit Klappen-AGA, Distanzscheiben 46mm, 30/30 Federn, Windschott - alles Asch
bestellt 28.10.2016,
gebaut 14.1.2017,
Baltimore (Parsifal) 6.3.
Bremerhaven 17.3.
Händler: 24.4.
Übergabe: 28.4.

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listener
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Re: Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?

Beitrag von listener » 21. Nov 2019, 09:31

Bitte dringend BTT! Und das lautet: "Wäre der neue E-'Mustang' eine Alternative für euch?" Für General-Diskussionen über alternative Antriebsformen und die Zukunft der Automobilindustrie gibt es bereits andere Threads. :Winkhappy:
Grüße
Mike


:S550_OXF_C: Drive the american dream!


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