E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Alles rund um Mustangs früherer Generationen und sonstige Autothemen (keine Marken- oder Modellbeschränkung)
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SerialChilla
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von SerialChilla » 23. Dez 2019, 09:57

Oberberger hat geschrieben:
22. Dez 2019, 20:35
Das ist beim E10 auch schon so. Es sollte mal E85 auf den Markt kommen, das dann steuerlich günstiger hätte sein sollen. Das passierte aber nicht, weil es ja sonst weniger Einnahmen gehabt hätte.

Gruß Kai
E85 war jahrelang an Tankstellen erhältlich, Kostenpunkt etwa ein Euro pro Liter. Das Zeug war bei Tunern sehr beliebt, weil damit ordentlich Power machbar war. Koenigsegg hat alle Motoren darauf abgestimmt. Anfang 2016 lief die Steuervergünstigung aus. Dann hat sich der Verkauf nicht mehr rentiert, die Tankstellen haben es aus dem Programm genommen.

Warum der Hass gegen Ethanol? Immer noch Angst um Motoren, weil bei der Einführung von E10 alle gesagt haben, das macht Dichtungen kaputt? Angst vor dem Preis? Sauer, weil sich was ändert? Oder macht Ihr Euch Sorgen um die Umwelt, weil die Ethanolgewinnung zum Teil echt schädlich ist?

Ich sehe das Ganze entspannt. Aktuell tanke ich mitten in Berlin E10 für 1,30 Euro. Das war schonmal deutlich teurer. Und mein Motor geht davon nicht kaputt. E10 gibts in den Staaten seit 1972.
fxlxx hat geschrieben:
23. Dez 2019, 00:32
Mehr regenerativer Kraftstoff ist aber eigentlich super! Stellt sich bloß die Frage, wieso wir noch mehr Bio-Ethanol reinstecken müssen und nicht gleich auf E-Fuels gehen können - dann Reduzieren sich die Emissionen nämlich erst richtig :)!!
So sieht es nämlich aus. E-Fuels gibt es derzeit nur bei Audi (E-Gas). Vermutlich, weil es sich wirtschaftlich nicht rentiert. Wird sich ändern, wenn der CO2 Ausstoß Well to Wheel ausgewertet wird - nicht mehr nur das, was aus den Pötten rauskommt. Der VDA setzt sich ja für die Technologieoffenheit ein. Hoffen wir, er setzt sich durch.

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von lupostang » 23. Dez 2019, 10:25

geht auch um die armen Länder der Dritten Welt, wo tausende km² für den Anbau gerodet werden. Aber was interessieren uns die Reisfresser :-(

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von O729 » 23. Dez 2019, 10:57

Ist zwar nicht so richtig was für den Mustang, da es nur Diesel betrifft, dennoch interessant vielleicht gerade hier an dieser Stelle. Vergangene Woche gab es im Fernsehen (ich glaube privater Sender, könnte "Automobil" gewesen sein) einen Beitrag, dass Bosch einen Diesel-Kraftstoff entwickelt hat, der aus Müll gewonnen wird. Der verbrennt viel Rückstandsfreier, ist mit jedem bereits fahrenden Dieselfahrzeug kompatibel und insgesamt betrachtet würde er 65% CO2-Emmisison einsparen können und zwar sofort mit der bereits bestehenden Infrastruktur "Tankstellennetz" mit den derzeit rollenden Fahrzeugen nutzbar. Also als Übergangslösung bis genügend alternative Antrieben und Energiequellen zur Verfügung stehen eine prima Sache. Aber, jetzt kommts.... Zitat der Bundesregierung und des Bundesumweltministeriums: "...der Kraftstoff wird nicht in Deutschland zugelassen, wir brauchen keinen weiteren Dieselkraftstoff, wir setzen alle Energie in die E-Mobilität..."
Also in anderen EU-Ländern kein Thema, aber nicht für Deutschland, sonst könnte man ja unter Umständen die vorhandenen Dieselautos noch eine Übergangszeit sauber weiterbetreiben und "Diesel und Sauber" passt einfach nicht.
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von fxlxx » 23. Dez 2019, 11:43

@O729: https://www.bosch-presse.de/pressportal ... 78240.html

Leider fehlt mir von der Bundes- / EU-Regierung ein klarer Plan: kurz-, mittel- und langfristige Möglichkeiten. E-Mobilität dient für mich da erst als langfristige Möglichkeit, da wir die mittelfristigen Klimaziele damit nicht erreichen werden. Kurzfristig benötigen wir in Städten trotzdem E-Mobilität, aber vor allem viel mehr ÖPNV!! Aber mittelfristig kommen wir nicht umher, über regenerative Kraftstoffe die Schadstoffe der bestehenden Flotte zu reduzieren.

Im Mittel wird ein Auto heute mit 18 Jahren verschrottet. Das heißt, die Fahrzeuge für die Umweltbilanz 2030 sind schon längst verkauft...
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Cayuse » 23. Dez 2019, 12:05

fxlxx hat geschrieben:
23. Dez 2019, 11:43
...

Im Mittel wird ein Auto heute mit 18 Jahren verschrottet. Das heißt, die Fahrzeuge für die Umweltbilanz 2030 sind schon längst verkauft...
Das versucht die Bundesregierung ja mittlerweile durch entsprechende (Zwangs-)Maßnahmen, wie Dieselfahrverbote, zusätzliche CO2-Abgaben, Benzinpreisschraube (siehe oben) usw. zu ändern, indem der konventionelle Automobil-Individualverehr exponentiell verteuert und somit zunehmend zum Luxusgut wird. Damit möglichst alle möglichst schnell E-Autos kaufen...denn das scheint derzeit die "Heilige Kuh" der Klimapolitik zu sein.
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von lupostang » 23. Dez 2019, 14:03

....Elektromobilität werden sich viele auch gar nicht leisten können. Reisen und Individualverkehr werden dann zum Privileg von Wohlhabenden und staatlich Begünstigten, einer neuen »Nomenklatura« der »klimaneutralen« Gesellschaft. Das ist nicht nur zwangsläufig, sondern auch politisch erwünscht. Die Doppelmoral, für sich selbst in Anspruch zu nehmen, was sie anderen verbieten wollen, haben die »Klimaschutz«-Einpeitscher tief verinnerlicht.
Die Konsequenz ist gewollte Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Protagonisten wie der »Umweltökonom« Niko Paech sprechen das auch ganz offen aus: Die CO2-Steuer und andere Lenkungs- und Drangsalierungsmittel müssten bewirken, dass die Menschen zum Verzicht auf ihren derzeitigen Wohlstand und die damit verbundene Lebensweise gezwungen werden: Reisen, Wohnen, Essen.... (Quelle: DE-Kurier).

.....Und wozu das Ganze? – Unabhängig davon, wie man zur These vom menschengemachten Klimawandel steht – eines ist unstrittig: Deutschland trägt nur 2 Prozent zu den weltweiten Kohlendioxid-Emissionen bei, die Europäische Union mit ihren noch 28 Mitgliedsstaaten knapp zehn Prozent. Selbst wenn es gelänge, die EU bis 2050 »klimaneutral« zu machen, würde das die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre unseres Planeten kaum beeinflussen, zumal die Kohleverbrennung in Asien und Afrika gerade einen Boom erlebt und dort immer mehr fossile Kraftwerke ans Netz gehen. Die deutsche Energiewende, die den Stromkunden in den letzten 20 Jahren eine Preisexplosion bescherte, hat bislang nirgends auf der Welt Nachahmer gefunden. Mit dem »European Green Deal«, der den Einstieg in einen zentralistischen EU-Ökosozialismus markiert, wird es nicht anders sein.
Das Scheitern der gerade beendeten UN-Klimakonferenz in Madrid hat deutlich gemacht, dass die Staaten der Welt nicht bereit sind, dem »klimapolitischen Vorreiter« Europa auf seinem Irrweg in den wirtschaftlichen Niedergang zu folgen!... (Quelle: Kopp).

Und noch was: Man braucht ca. 11,4 kg Zuckerrohr (z.B. in Brasilien - mit 70% Hauplieferant) für einen Liter EtOH. Weltweit werden aber schon von der gesamten Biomasse - ergo alles was für Nahrung wächst - für EtOH fast 30% verwendet. Tendenz extrem steigend. 2021 schätzt man schon 40%! Grossunternehmen schaffen mit EtOH eine deutlich höhere Marge als mit Getreide. Bauern steigen auch zunehmend auf die neue Produktion/Anbau um. Folge: Ganze Bevölkerungen müssen abwandern oder verhungern.

Und das: Vier Konzerne dominieren weltweit den In- und Export der Agrarrohstoffe: Archer Daniels Midland, Bunge, Cargill und die Louis Dreyfus Company = „ABCD-Gruppe“ Ihr Weltmarktanteil liegt bei 70 Prozent. Cargill ist die Nummer eins (mal googlen, was en detail und wie das so läuft, auch und besondersin DE !), gefolgt von ADM, Dreyfus und Bunge. Dann BASF und BAYER. Und alle werden beim Ankauf fruchtbarer Drittland-Feldflächen (und damit der Vertreibung armer Bauern, die dann wiederum das überteuerte Getreide ihre eigenen Landes "zurückkaufen" müssen! ) von der EU und der Regierung mit 100en Millionen unterstützt. Dann Monsanto mit der Unterstützung staatlicher "Units".

FROHE WEIHNACHTEN

Harald

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von O729 » 23. Dez 2019, 15:37

lupostang hat geschrieben:
23. Dez 2019, 14:03
....Elektromobilität werden sich viele auch gar nicht leisten können. ...
Wie wahr. Zum Thema Strompreis fällt mir da noch die Aussage einer Bekannten ein, die bei einem hier ansässigen Stromunternehmen tätig ist. Auf deren letzten Betriebsversammlung wurde bekannt gegeben, dass man bei der derzeitigen Entwicklung damit rechnet, dass sich der Strompreis von derzeit rund 28 ct/kWh auf etwa 50 ct/kWh im Jahr 2025 entwickeln wird, "Tendenz steigend". Dann mal los, bei gleichzeitiger Enteignungspolitik durch Minuszins der richtige Weg "zurück in die Steinzeit".
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Spitzentrio » 23. Dez 2019, 19:28

Heute muß ich schon ein kleines Vermögen für mein Ponyfutter - 9 echte Ponys - ausgeben. Mit jeder Bioanlage wird es teurer. Schon mal versucht eine Wiese zu pachten? Geht alles in den Sprit bzw. ins Gas. :Devil:

Viele Grüße
Carola
Zuletzt geändert von Spitzentrio am 23. Dez 2019, 22:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Panomatic » 23. Dez 2019, 20:16

Was planen eigentlich unsere Nachbarländer?

Gibt es da auch solche „Horrorszenarien“?

LG Andreas
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Since64 » 23. Dez 2019, 20:32

Unsere Nachbarländer fahren die bei uns bösen Diesel und andere "ältere" Autos weiter und freuen sich ein zweites Loch in den Podex über die blöden Deutschen...
Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Oberberger » 23. Dez 2019, 21:20

O729 hat geschrieben:
23. Dez 2019, 15:37
[...] Auf deren letzten Betriebsversammlung wurde bekannt gegeben, dass man bei der derzeitigen Entwicklung damit rechnet, dass sich der Strompreis von derzeit rund 28 ct/kWh auf etwa 50 ct/kWh im Jahr 2025 entwickeln wird, "Tendenz steigend". Dann mal los, bei gleichzeitiger Enteignungspolitik durch Minuszins der richtige Weg "zurück in die Steinzeit".
Ja, aber die wollen doch die EEG-Umlage, für 90% der Stromkunden, 3 Cent billiger machen ... :Dauerlache:
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von hdgram » 24. Dez 2019, 00:35

Ich sag das mal so:

Mir eigentlich egal.

Ich fahre mein Pony als Firmenfahrzeug. Der Sprit, das Öl, die Wagenwäsche, das Zeug in der Scheibenwaschanlage etc., die ich bezahle, sind "selbstgetragene Betriebskosten", die ich gegen die 1% und die 0,03%- Regelung gegenrechne.

Bei meinem persönlichen Steuersatz kostet mich der Liter Ultimate irgendwo zwischen 1,05 und 1,10 Euro.

Komm ich mit klar. Ich muß nur aufpassen, dass ich den geldwerten Vorteil übers Jahr nicht unter 0,00 Euro rechne. Da ist vom BFH ein Limit gesetzt. In einzelnen Monaten (2019 z.B. erst Pullman City und von dort dann in die Toskana) kann das durchaus schon einmal vorkommen.

Wenn der Sprit 15 Cent teurer wird, kostet mich das 10 Cent. Da komm ich beim Ultimate immer noch billiger als mit E10 oder Diesel.

Und die 29 km über die Autobahn zur Arbeit und zurück bekomme ich bei der Steuererklärung auch noch anerkannt obwohl die kürzeste Strecke 19 km ist. Die geht nämlich durch die Stadt und ist in der Rushhour 10 Minuten länger.

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Oberberger » 24. Dez 2019, 16:36

Dieter, nur weil Du eine der "Drangsalierungen" gegen uns Autofahrer glücklicherweise "umschiffen" kannst, solltest Du trotzdem folgendes bedenken:

Das wird nur ein weiteres "Mosaiksteinchen" in einer "Gesamtkomposition" werden. Schon das darauffolgende könnte auch Dich mit voller Härte treffen, nicht wahr?!

Frohes Fest!
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Oberberger » 24. Dez 2019, 16:40

Und gerade bei Dienstwagen, sehe ich noch einen gewaltigen Hebel zur CO2-Reduktion ... :Devil:
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von derblaue » 24. Dez 2019, 16:51

Bei meiner Firma werden Firmenwagen nach CO2-Ausstoß vorausgewählt, aus denen wir dann wählen können/müssen.

Gott sei Dank konnte ich durch Firmenübergang Ende 2013 auf Privatwagen wechseln und genieße (hoffentlich noch bis zur Rente) Bestandsschutz.
Viele Grüße, Thomas

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Wikinger » 24. Dez 2019, 22:40

das ist doch das irrsinnige,ich fahre ebenfalls ein Firmenwagen und die größte Ersparnis gibt es bei Plug in Hypriden,die nur mit 0,5% versteuert werden,wobei nachweislich der Verbrauch,wenn nur mit Benzin gefahren wird,deutlich schlechter ist,als mit reinen Benzinern.
Für mich ein absolutes Zugeständniss an die Auto-Lobby um die Absatzzahlen zu pushen....
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Querfahrer » 25. Dez 2019, 20:25

Ist doch geil - ich Pendle gerade zwischen Panamera und Range Rover Plug-in Hybrid.

Ist vom geldwerten Vorteil beides billiger als ein gut ausgestatter Passat.
Wennst den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern.
Wennst ihn nur hörst, hast übersteuern. (Walter Röhrl)

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Trampio » 26. Dez 2019, 11:23

Zum Jahreswechsel wird sich der Kraftstoffpreis wohl zwischen 4 und 10 Cent erhöhen.
Die Grundlagen dafür sind, dass die Hersteller verpflichtet sind die Verringerung der Treibhausgas Emmissionen ab 2020 von 4% auf 6% zu erhöhen.

Hier schön nachzulesen:

https://www.gesetze-im-internet.de/bims ... s3b6AjLODc

Hier ist es etwas griffiger geschildert:

https://www.ifeu.de/thg-quote-als-instr ... MCANRW2CDo

https://www.heizoel24.de/news/artikel/0 ... 95wLDNf0ak


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Bevor ich mich aufrege, ist es mir lieber egal.

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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von dtmdriver » 26. Dez 2019, 19:24

460€/Tonne CO2 :Knüppel:
Das liegt ja bereits DEUTLICH über den „geforderten“ 180€ von den Klimahüpfern.

Grüne sind Idioten :Göga:

(Wer bekommt eigentlich das Geld und was passiert damit?)
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Re: E20: Die nächste Sauerei ist in Vorbereitung

Beitrag von Benneton » 26. Dez 2019, 19:41

Das Geld wird für die Förderung der Elektromobilität verwendet.
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