Kompressoreinbau

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auto-hentzschel
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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon auto-hentzschel » 18. Nov 2017, 20:17

update1.1 hat geschrieben:Hallo Motorsportbegeisterte

Habe schon einige Beiträge zum Thema Kompressoreinbau hier im Forum gelesen.Hatte ehrlich gesagt schon fast gehofft das mir die Lust auf den Umbau vergeht falls ich zu viele negative Berichte / schlechte Erfahrungen darüber lese.
Da ich aber bis auf zwei negative Berichte nichts gefunden habe,gehe ich mal davon aus das so ein Umbau wohl doch gut funktioniert.
Die andere Erklärung wäre das nicht viele ihrem Pferdchen nen Sattel obendrauf legen???
Wie dem auch sei ich habe mich je mehr ich mich darüber informiert habe jetzt für den Einbau entschieden (zum Leidwesen meiner Frau) :supergrins: .
Es wird der 2.3 ltr Kompressor von Roush/Ford Racing sein.http://geigercars.de/nc/detail/part/138 ... /show.html
Der Umbau wird von Geigercars in München gemacht.
Die meinten der verträgt sich sehr gut mit dem Motor.Der Termin ist der 4.-8.12.Quasi ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk hoffe ich wenigstens.
Habe nämlich immer noch bedenken wegen Motorhaltbarkeit und ob sich der Umbau überhaupt lohnt?Ich mein der geht eh schon gut vom Fleck und ob man den Unterschied überhaupt merkt?Aber wenn ich mir die Videos in Youtube und so anschaue Das aufheulen des Motors,Kompressorpfeifen krieg ich einfach feuchte Hände und Gänsehaut!!Ich hoffe mit diesem Beitrag anderen die sich auch Gedanken über so einen Umbau machen die Entscheidung zu erleichtern (dafür oder dagegen).Ich werde euch meine Erfahrungen dann sobald wie möglich berichten.Hoffentlich nur positive.
Feedback ist willkommen.
Ohne hier und Jetzt die unterschiedliche Anbieter/Konzepte zu favorisieren, würde ich dir empfehlen verschiedene Modelle probezufahren. Besonders die Alltagstauglichkeit, Fahrbarkeit, Leistungsentfaltung sind bei den hier im Forum vertretenen Anbietern teilweise sehr unterschiedlich.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon PonyWhisperer » 18. Nov 2017, 20:19

Na Ja, da fällt mir nur noch ein: Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast ...!

Halten wir einfach einmal fest, dass laut Geiger der von ihm getunte Mustang unterhalb 2.700 Umdrehungen schwächer als der Stock ausfällt. Ich glaube kaum, dass Geiger irrtümlicherweise ein Diagramm unter nicht optimalen Randbedingungen mit schlechteren Ergebnissen veröffentlicht - man preist ja nicht seine Schlechtleistungen sondern seine Bestleistungen.

Die Kurven sind für mich absolut plausibel: Der Kompressor verbraucht ja auch selbst erst einmal Leistung. Und wenn im unteren Drehzahlbereich der Kompressor mehr Leistung verbraucht als er zusätzlich erzeugen kann, ist die Bilanz negativ und die Kurve aus diesem Aspekt also absolut plausibel.
Besondere Einstellungen im Kennlinienfeld für einen stabilen Rundlauf bei niedrigem Treibstoffverbrauch mögen ein weiterer Grund sein.

Wenn die Leerlaufdrehzahl 800 rpm beträgt, dann ist im Fahrbereich 800 - 2.700 rpm der Leistungsgewinn negativ und im Bereich 2.700 - 7.000 rpm positiv (gerne auch extrem positiv ...)

Prozentual gesehen ist das ein Verhältnis 30% negativ und 70% positiv - aber das ist doch 15.000 Euro wert, wenn Cruisen nicht im Vordergrund steht - Alles Gut :bussi:

Gruesse :)

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Waldo Jeffers
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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon Waldo Jeffers » 18. Nov 2017, 20:32

GT302 hat geschrieben:Der Prüfstand von Henry Hentzschel ist drehzahlgeregelt. Man beschleunigt den Motor langsam auf die Drehzahl ab der gemessen werden soll und gibt dann Vollgas, während der Prüfstand seine Leistungsaufnahme genau so erhöht, dass ein stationärer Zustand entsteht: Sprich die Drehzahl bleibt konstant, z.B. bei 1500 rpm. Leistungsabgabe des Fahrzeugs ist also gleich Leistungsaufnahme des Prüfstands. Da ja ein Leistungsverlauf in Abhängigkeit von der Drehzahl ermittelt werden soll, wird der Prüfstand im Anschluss seine Leistungsaufnahme in definierten Weise etwas verringern, sodass die Motorleistung relativ größer ist -> es resultiert eine definierte Drehzahlerhöhung. Theoretisch könnte man jetzt jeden beliebigen Betriebspunkt einzeln anfahren, das würde aber sehr lang (sprich theoretisch unendlich lang) dauern und macht auch allein schon von daher keinen Sinn, dass sämtliche Kennfelder in der ECU auch nur diskret sind; der Prüfstand regelt stattdessen aktiv die Beschleunigung und berechnet dann wiederum das Motordrehmoment und -leistung.
Das Verfahren ermöglicht aber eben eine vernünftige Messung auch "am Anfang" des Prüfstandlaufs. Es wird erst dann gemessen, wenn die Drosselklappe vollständig geöffnet ist und der Ladedruck aufgebaut ist (geht zwar bei Kompressoren sehr, sehr schnell, aber auch nicht völlig unmittelbar...). Daher kann man dem Diagramm von @Horst II glauben.
Ob das Geiger-Diagramm im unteren Drehzahlbereich in irgendeiner Weise belastbar ist, wage ich zu bezweifeln ;)


Danke, Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. :clap:
Zweiter Unterschied, so weit ich mich erinnere, hat @Horst II (der übrigens damals einige schöne Berichte über seinen Umbau eingestellt hatte) in seinem Mustang einen Kenne Bell Kompressor. Der Geiger Umbau wie gesagt mit dem Roush.
Beides kann für eine Leistungskurve sorgen wie auf der Geiger-Seite und gleichzeitig den Unterschied zu den Kurven von Horst II erklären.

Wer in so ner Kompressor-V8 Kiste mal mitgefahren ist odewr sowas gar selber fahren durfte, wenn von unten raus beschleunigt wird, der würde NIE ! auf den Gedanken kommen zu schreiben, dass IRGENDWO im Drehzahlband WENIGER Leistung oder Drehmoment anliegt. :Dauerlache: :Dauerlache: :Dauerlache:

Und wer sich auch nur ein bisschen mit Tuning und Prüfstandsaufschrieben auskennt, der hätte sich auch nie an den SCHEINBAREN Unterschieden unter 2700 U/min zwischen Serie und Geiger/Roush hochgegeilt. Weil selbst dann, wenn sie so stimmen würden der subjektive Eindruck ein ganz anderer ist. Und beim cruisen mit wenig Drehzahl es eigentlich auch egal ist, ob da ein paar Pferde mehr oder weniger galoppieren, da ist das schnelle und saubere Ansprechen viel wichtiger und da ist dann eher die Frage, welches Pulley man fährt und wie gut programmiert wurde. Einer, der am liebsten im cruising modus fährt, wird wohl auch kaum auf die Idee kommen, 15000 Euro in ein aufwändiges Leistungstuning zu stecken.

Der Spruch mit den "Blinden, die über Farbe diskutieren" trifft es da. Diese Diskussion war schon etwas peinlich, verrät sie doch nur, dass diejenigen, die sich an den SCHEINBAREN Unterschieden unter 2700 U/min hochgezogen haben, ganz einfach keine Ahnung haben. Sorry, aber so ist es leider. Nicht bös gemeint. :Winkhappy:

@update1.1 : Bevor Du Geiger den Zuschlag gibst, informiere Dich mal näher über Hersteller wie whipple oder Kenne Bell und die technischen Unterschiede zu den Kits von Roush. Und dann würde ich Dir auch das empfehlen, was Henry schon geschrieben hat: Bei 15000 Euro und mehr Geldausgabe würde ich mir nicht vorschnell irgendwas irgendwo einbauen, sondern erst probe fahren.

Nebenbei finde ich die Aussage, dass der Roush Kompressor "besonders gut zum Coyote Motor passt" einfach nur albern.
Welche anderen Kompressoren, die am Mustang auch verbaut werden passen bitteschön nicht dazu ?
Wenn mich jemand mit solchen dämlichen Sprüchen ködern wollte, ginge ich sofort auf Abstand.
Weil seriös in meinen Augen anders ist.
Zuletzt geändert von Waldo Jeffers am 18. Nov 2017, 20:51, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon auto-hentzschel » 18. Nov 2017, 20:35

PonyWhisperer hat geschrieben:Na Ja, da fällt mir nur noch ein: Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast ...!

Halten wir einfach einmal fest, dass laut Geiger der von ihm getunte Mustang unterhalb 2.700 Umdrehungen schwächer als der Stock ausfällt. Ich glaube kaum, dass Geiger irrtümlicherweise ein Diagramm unter nicht optimalen Randbedingungen mit schlechteren Ergebnissen veröffentlicht - man preist ja nicht seine Schlechtleistungen sondern seine Bestleistungen.

Die Kurven sind für mich absolut plausibel: Der Kompressor verbraucht ja auch selbst erst einmal Leistung. Und wenn im unteren Drehzahlbereich der Kompressor mehr Leistung verbraucht als er zusätzlich erzeugen kann, ist die Bilanz negativ und die Kurve aus diesem Aspekt also absolut plausibel.
Besondere Einstellungen im Kennlinienfeld für einen stabilen Rundlauf bei niedrigem Treibstoffverbrauch mögen ein weiterer Grund sein.

Wenn die Leerlaufdrehzahl 800 rpm beträgt, dann ist im Fahrbereich 800 - 2.700 rpm der Leistungsgewinn negativ und im Bereich 2.700 - 7.000 rpm positiv (gerne auch extrem positiv ...)

Prozentual gesehen ist das ein Verhältnis 30% negativ und 70% positiv - aber das ist doch 15.000 Euro wert, wenn Cruisen nicht im Vordergrund steht - Alles Gut :bussi:

Gruesse :)
Das liegt daran, das Ford Racing/Roush einen Eaton TVS Verdichter verwenden. Dieser benötigt mehr Drehzahl und hat somit eine höhere Leistungsaufnahme.
Hier ganz gut beschrieben
http://kennebell.net/tech/supercharger- ... -vs-roots/
Durch die Verwendung eines Bypass Ventil bei allen Systemen setzt dieser erst bei höherer Last ein.
Und wie der Motor ohne Last funktioniert, hauptsächlich auch ohne das wegfallende, drehmomentverstärkende Schaltsaugrohr hängt extrem von der Software ab.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon PonyWhisperer » 18. Nov 2017, 20:41

Wie wäre es, wenn die (Kompressor-) Interessierten einmal ein offizielles Statement bei Geiger zu ihren veröffentlichten Kurven einholen und um Erlaubnis zur Veröffentlichung des Satements in diesem Forum bitten?

Für mich macht das keinen Sinn, sie zu kontaktieren. Ich will der Firma Geiger keine Zeit rauben, wenn ich sowieso nicht beabsichtige, potentieller Kunde zu werden - soviel Respekt habe ich.

Gruesse

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon Waldo Jeffers » 18. Nov 2017, 21:32

Ein paar Ergänzungen zu meinem obigen Beitrag noch: Den Beitrag oben von @PonyWhisperer hatte ich vor meinem Beitrag nicht gelesen ! Ich hatte das POsten angefangen, als ich noch auf der ersten Seite dieses Themas war.
Ich möchte klarstellen, dass mein Beitrag, der direkt nach seinem kommt, nicht gegen ihn geschrieben ist. Ich würde sogar dem Beitrag von Ponywhisperer zustimmen, habe in meinem Beitrag nur den Schwerpunkt anders gelegt. Nicht auf die Nachteile eines Roots/TVS gegenüber einem TwinScrew wie dem Kenne Bell.

Weil ich eben der Meinung bin, dass selbst dann, wenn die Geiger Kurven nicht auch mit Besonderheiten eines Rollenprüfstands gegenüber dem von Henry verwendeten zu erklären sind, die Unterschiede bei pasendem Pulley und guter Abstimmung im Fahrbetrieb nie auffallen, sondern der subjektive Eindruck zwischen Serie und Kompressoraufladung nur dramatisch kräftiger ist.
Speziell auch unten rum.

@PonyWhisperer hat aber sicher absolut Recht damit, dass evtl. manch ein Tuner auch bewußt ganz unten rum nicht auf allerhöchste Leistung abstimmt, sondern manchmal sogar Leistung weg nimmt, um Verbrauch und Fahrbarkeit beim cruisen narrensicherer zu machen. Sofern es nicht wirklich daran liegt, dass Roots Kompressoren erst mal mehr Leistung fressen, bevor sie zusätzliche produzieren.

Nächste Ergänzung: Wenn ich selber einen Kompressor einbauen wollte, käme für mich nur ein Kenne Bell liquid cooled oder ein whipple in Frage. Wahrscheinlich nur Kenne Bell. Mit liquid cooling und Druckausgleich für die Dichtungen.

Und dann würde ich auch bei so einer aufwändigen Sache unbedingt den Beitrag von @Route_66 beherzigen und die "Pulverteile" mit "Drehteilen" ersetzen (Ölpumpenräder und Kurbelwellen-Nockenwellenantriebsräder von MMR und der Arp Bolzen ) sowie die Ford Performance Steuerkettenspanner einbauen und auch die cylinder-8 mod von MMR einbauen.

Ich persönlich hab mich aber letztlich gegen einen Kompressor-Umbau entschieden.
Ich bleibe bei mildem Tuning. Also Software, JLT, BBK 85mm Drosselklappe und (legalen) Auspuff. Reicht für mich.
Allenfalls würde ich noch solche Peripherie-Teile für mehr Zuverlässigkeit wie die o.g. einbauen.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon update1.1 » 19. Nov 2017, 18:59

Wow vielen Dank für die vielen Beiträge , positive wie negative.
Darum ging es mir hier - möglichst viele Meinungen und neue Ideen zu erhalten.
Wäre selber nie auf die Idee gekommen das so ein Kompressor unten rum mehr Leistung frisst als er selber gibt.Werde gleich mal bei Geiger nachfragen.Schreibe dann was dabei rausgekommen ist.
Das Auto das ich tunen lassen will ist übrigens nicht der schwarze 2011er sondern mein "neuer" 2015er.Der schwarze hat einen neuen Besitzer gefunden.Hab den Verkauf auch n bischen bereut.Das Ami Modell war bequemer n bischen höher und sah meiner Meinung nach besser aus.Mit dem wäre aber der Umbau nicht möglich gewesen.Der hatte schon um die 88000 Meilen drauf.Da hat mir Geiger abgeraten-Der Motor wäre schon zu alt.Auf jeden Fall Danke an alle für ihre Beiträge.
Der Roush Kompressor sollte es auch sein weil Ford in Amerika dsnn auf den Umbau Garantie gibt.Auf keinen anderen.Da dachte ich mir wenn die so zusammenarbeiten ist das Teil extra für die Motoren ausgelegt.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon Shelby » 19. Nov 2017, 19:40

update1.1 hat geschrieben:Wow vielen Dank für die vielen Beiträge , positive wie negative.
Darum ging es mir hier - möglichst viele Meinungen und neue Ideen zu erhalten.
Wäre selber nie auf die Idee gekommen das so ein Kompressor unten rum mehr Leistung frisst als er selber gibt.Werde gleich mal bei Geiger nachfragen.Schreibe dann was dabei rausgekommen ist.
Das Auto das ich tunen lassen will ist übrigens nicht der schwarze 2011er sondern mein "neuer" 2015er.Der schwarze hat einen neuen Besitzer gefunden.Hab den Verkauf auch n bischen bereut.Das Ami Modell war bequemer n bischen höher und sah meiner Meinung nach besser aus.Mit dem wäre aber der Umbau nicht möglich gewesen.Der hatte schon um die 88000 Meilen drauf.Da hat mir Geiger abgeraten-Der Motor wäre schon zu alt.Auf jeden Fall Danke an alle für ihre Beiträge.
Der Roush Kompressor sollte es auch sein weil Ford in Amerika dsnn auf den Umbau Garantie gibt.Auf keinen anderen.Da dachte ich mir wenn die so zusammenarbeiten ist das Teil extra für die Motoren ausgelegt.

In Deinen Aussagen ist wieder viel Fragwürdiges enthalten. :Hä:
Wie gesagt, ein Blower drückt schon von unten raus enorm.
Dass ein Motor zu alt für einen Blowerumbau ist, ist Nonsens. Welchen technischen Grund sollte es dafür geben? Wenn der Motor gut gewartet und immer schön warm gefahren wurde, bevor das Gaspedal auf‘s Bodenblech gedrückt wurde, ist er doch gerade mal gut eingefahren.Wenn nicht, möchte ich ihn auch ohne Blower nicht.
Und der Roush-Blower ist genauso für die Motoren ausgelegt, wie jeder andere Blower für das Pony auch. Die US-Garantie wird Dir in D nicht helfen, also kannst Du im Grunde jeden anderen Blower drauf bauen.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon Waldo Jeffers » 19. Nov 2017, 20:19

update1.1 hat geschrieben:Wow vielen Dank für die vielen Beiträge , positive wie negative.
Darum ging es mir hier - möglichst viele Meinungen und neue Ideen zu erhalten.
Wäre selber nie auf die Idee gekommen das so ein Kompressor unten rum mehr Leistung frisst als er selber gibt.Werde gleich mal bei Geiger nachfragen.Schreibe dann was dabei rausgekommen ist.
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Der Roush Kompressor sollte es auch sein weil Ford in Amerika dsnn auf den Umbau Garantie gibt.Auf keinen anderen.Da dachte ich mir wenn die so zusammenarbeiten ist das Teil extra für die Motoren ausgelegt.


Sorry wenn ich das so deutlich schreibe, aber was Du Dir dachtest ist schlichtweg falsch.
Wenn es -auch nur in USA wie @Shelby schon richtig feststellte- nur auf einen bestimmten Kompressor Garantie gibt, muss das überhaupt nichts in technischer Hinsicht bedeuten. Jedenfalls nicht, dass dieser eine Kompressor-Typ technisch zuverlässiger oder besser ist.
Es kann und wird dagegen ausschließlich mit kaufmännischen Dingen zu tun haben.
Mal daran gedacht ? Und daran, dass es "Garantie" auch im Aftermarket bei guten Tunern gibt ?
Ansonsten wurde hier schon vor Deinem letzten Beitrag alles gesagt. :Winkhappy:
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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon update1.1 » 3. Dez 2017, 08:22

So es geht bald los.Habe mein Auto am Samstag zu Geiger gebracht.Am Montag wird die Eingangsmessung gemacht und danach wird losgelegt.Am Freitag kann ich ihn wieder abholen.Freue mich schon sehr darauf.Habe mir auch schon fertig eingebaute Kompressoren angesehen unter anderem auch den Whipple.Den haben die dort auch in einem Mustang eingebaut und mir wurde wiederum erklärt das bei dem Whipple ein grösserer Umbau (kompletter Motor also Pleuel etc.) gemacht werden muss.Der wird dann für - ich glaube gelesen zu haben um die 25k kosten.Das wäre bei dem Roush nicht nötig.Habe auch zu den verschiedenen Kompressorarten recherchiert und wenn ich es richtig verstanden habe werden wohl 2 Hauptarten von Kompressoren verwendet.Den ROOTS (Roush),und den TWINSCREW (Kenne Bell , Whipple).Beide verdichten den Luftstrom und führen ihn zum Motor.Beim Twinscrew entsteht aber weniger Wärme und daher ist die Leistungsausbeute grösser denn kalte Luft kann man mehr verdichten.Die sind also schon fortschrittlicher als die Roots-kosten aber auch mehr.Beim roush ist wegen der höheren thermischen Belastung auch schon ein Ladeluftkühler im Paket mit dabei ,in meinem Angebot jedenfalls.Bei den anderen braucht man den nicht es sei denn man fährt viel im Stadtverkehr.Das kommt bei mir zwar nur selten vor-Gottseidank aber möchte mir doch keine Sorgen machen müssen.Dann kommt der noch dazu.Also ich glaube nach oben gibt es kaum Grenzen aber alles was noch mehr kostet kann ich mir nicht leisten.
Falls jemand noch sein Fachwissen kundtun möchte - gerne.
Finde das Thema noch immer spannend.
Schreibe dann wenn ich ihn nächste Woche abgeholt habe (hoffentlich positives).

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon Dirch » 3. Dez 2017, 09:53

Hi,

wenn Luft verdichtet wird erwärmt sie sich. Entscheidend für die Erwärmung ist der Enddruck und nicht die Verdichtungsmethode, Druck Temperatur und Volumen stehen im direkten Verhältnis, das Stichwort dafür lautet: Ideale Gasgleichung (P1*V1/T1 = P2*V2/T2)

Gruß
Dirk

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon 690cm3 » 7. Dez 2017, 17:29

Wenn würd ich auch zu einem Whipple tendieren. Da ich das paket kompletter finde und nix am Motor geschnippelt werden muss. Jedoch sollta man zumindes die oil pump gears, crank gear und den ATI balancer verstärken. Und am besten sowieso verstärkter Kurbeltrieb. OPG, CG machen aber auch schon viele beim Roush. Aber dadurch das man den umbau eh nicht wirklich eintragen kann in Ö spar ich lieber auf einen GT500 13-14'.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon derblaue » 7. Dez 2017, 17:41

Fennek hat geschrieben:Außerdem ist es ja kein Turbo mit Turboloch, wo man jeden Moment damit rechnen muss, dass die Leistung schlagartig explodiert. Bin letztes bei Nacht und Regen einen 730 PS Kompressor gefahren und fand es absolut unkritisch.


Da steht aber in der aktuellen AutoMotorSport spezial Sportscar & Tuning, S. 38 ff was Anderes: Vergleich Kompressor-Mustang Geiger vs. Schropp :Devil:

OK, der Geiger geht etwas zahmer (und nur als Handschalter alltagstauglicher) ans Werk als der AT-Schropp...
Viele Grüße, Thomas ... und YEE-HAW :mustang:

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon update1.1 » 11. Dez 2017, 19:47

Leider ist mein Auto noch nicht fertig da sich der Mechaniker an der Hand verletzt hat.Wollte ja eigentlich am Wochenende die ersten Eindrücke schreiben.Jetzt dauert es bis Freitag bis ich ihn holen kann.Hab jetzt erst mal ein Mietwagen gestellt bekommen.Am WE dann mein Bericht.
Viele Grüsse4

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon oOFirstyOo » 12. Dez 2017, 18:52

Hmm aber warum ist das eigentlich so teuer????

Son Kompressor kostet doch eigentlich nicht die Welt liegen doch alle so um die 3 bis 5.000 Dollar je nach Leistung mehr oder weniger.

Daher wundert mich das einwenig... ist das den so kompliziert mit den verbau und programmieren des Kompressors das 15.000 gerechtfertigt sind?

Soll jetzt nicht gegen den Umbau gehen ... finde ich super würde ich auch gern machen... es geht nur um den Preis wie der zustande kommt.

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon derblaue » 12. Dez 2017, 19:29

oOFirstyOo hat geschrieben:Hmm aber warum ist das eigentlich so teuer????

Son Kompressor kostet doch eigentlich nicht die Welt liegen doch alle so um die 3 bis 5.000 Dollar je nach Leistung mehr oder weniger.

Daher wundert mich das einwenig... ist das den so kompliziert mit den verbau und programmieren des Kompressors das 15.000 gerechtfertigt sind?

Soll jetzt nicht gegen den Umbau gehen ... finde ich super würde ich auch gern machen... es geht nur um den Preis wie der zustande kommt.


Vielleicht weil in dem von mir oben genannten Testbericht u.a. auch andere Kolben, Pleuel und Kurbelwelle verbaut wurden?

EDIT
Autsch, die waren dann aber auch 47 und 28 k€ teurer
Viele Grüße, Thomas ... und YEE-HAW :mustang:

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon update1.1 » 16. Dez 2017, 20:59

Der Einbau von dem Kompressor kostet bei mir 13.342 Euro dann will der Liebe Staat auch noch was mitreden denn da zahlt man ja sowieso so wenig, die TÜV Vorführung auch knapp nen Hunderter so dann hab ich allein 2805,20 Euro an Steuer bezahlt.Das günstigste Angebot für den Roush hab ich bei CJ Ponyparts gesehen.Das KIT hat um die 7900 Dollar gekostet.Nebenbei - bei YOUTUBE gibts mittlerweile auch ein Video von dem Roush Charger.Für die , die es interessiert hier der
Link https://www.youtube.com/watch?v=S-v-8IwRji0.
Ford ist auch gerade dabei ihr Kompressor Kit in Europa einzuführen.Habe ich zumindest gehört.Vielleicht werden die dann billiger?

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Re: Kompressoreinbau

Beitragvon update1.1 » 16. Dez 2017, 21:10

Mein Auto ist übrigens fertig.Konnte es wegen dem Schneewetter noch nicht richtig ausfahren,aber der Fahrspass hat sich enorm erhöht.So hab ich mir Mustang fahren vorgestellt.Wenn man mal Vollgas gibt und der Kickdown kommt ,wird man richtig schön in den Sitz gepresst.Eine höhere thermische Belastung ist aber auch vorhanden.Habe im Bordcomputer meistens die Motorinfo eingeschaltet und habe festgestellt das die Zylinderkopftemperatur im Schnitt jetzt bei 98 Grad liegt.Vorher war sie nie über 93-94 Grad.Ansonsten habe ich noch keine Änderungen festgestellt.Werde im Lauf der nächsten Wochen schreiben wie sich der Verbrauch geändert hat.
Ich bin auf jeden Fall erstmal begeistert von meinem Pony-war ich vorher zwar schon aber jetzt noch mehr.


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