Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Crash Override
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Crash Override » 6. Nov 2019, 23:47

Deckt sich mit meinem Verbrauch, ich habe bei ca 10000km den Rest eines Liters eingefüllt um auf max zu kommen. Du hast für 12500km 1,25l verbraucht und bisher nur 500ml davon nachgefüllt. Beides sind 100ml/1000km.

Mifri
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Mifri » 7. Nov 2019, 08:10

Habe gestern den ersten Liter geleert. Auf 6000km also 1 Ltr.

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embe71
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von embe71 » 7. Nov 2019, 08:44

Obi hat geschrieben:
6. Nov 2019, 19:44
Hallo,

ich hab jetzt etwas mehr als 12tkm drauf und stehe kurz vor der ersten Inspektion.

Heute habe ich mal wieder diese vermaledeite Konstruktion von Messstab konsultiert. Ca. 1/4 über Min.

Bei mir wurde vom FFH bei der Entklapperung des Verdecks bisher etwas Öl nachgefüllt (schätzungsweise ein halber Liter).

Langsam bin ich mir unsicher, ob ich für die restlichen 2,5tkm nochmals nachfüllen soll.

Was ich eigentlich gerne wissen würde: Hat noch jemand einen so niedrigen Ölverbrauch? Oder besteht mein Öl nur noch aus Kondensat (Wasser)?

Gruß
Obi

PS: Ich bin ja der bekennende Schleicher, äh, Cruiser :)
Kondensat im Öl gibt's eigentlich nicht, sprich bei Wasser würde ich mir Gedanken um die ZKD machen ;)
Ölverdünnung ensteht durch Benzin oder Diesel im Öl, das/der nicht ausreichend verdampft wird.

Mein Verbrauch ist nach anfänglichem Durst bis ca. 4-5 TKM gemessen auf die folgenden 4 TKM nochmals etwas niedriger als Deiner.
Viele Grüße

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Waldo Jeffers
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Waldo Jeffers » 7. Nov 2019, 15:18

Die späteren 2019er Coyote Typ 3 Motoren haben anscheinend keine bzw. keine nennenswerten Anzahl von frühen Motorschäden mehr und anscheinend ist bei diesen Motoren auch der Ölverbrauch nicht mehr so hoch wie bei den 2018er und frühen 2019er Motoren. Ford hat die Beschichtung der Zylinder jetzt anscheinend besser im Griff.


Ein perfekter Coyote Motor kann durchaus nach 5.000km auch Ölverbrauchswerte von nicht mehr als 0,05 ltr./1.000km haben.
Bei meinem 4951ccm Coyote Typ 2 Motor liegt der Ölverbrauch bei aktuellen knapp 54.000km nach wie vor im Bereich von 0,05-0,08 ltr./1000km. Bei weniger würde ich mir Sorgen machen, bis 0,1 ltr./1000km würde ich noch als optimal bezeichnen.

Beim Typ 3 ist ein Tick mehr nicht so schlimm.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von dark star » 9. Nov 2019, 17:14

Waldo Jeffers hat geschrieben:
7. Nov 2019, 15:18
Die späteren 2019er Coyote Typ 3 Motoren haben anscheinend keine bzw. keine nennenswerten Anzahl von frühen Motorschäden mehr und anscheinend ist bei diesen Motoren auch der Ölverbrauch nicht mehr so hoch wie bei den 2018er und frühen 2019er Motoren. Ford hat die Beschichtung der Zylinder jetzt anscheinend besser im Griff.


Ein perfekter Coyote Motor kann durchaus nach 5.000km auch Ölverbrauchswerte von nicht mehr als 0,05 ltr./1.000km haben.
Bei meinem 4951ccm Coyote Typ 2 Motor liegt der Ölverbrauch bei aktuellen knapp 54.000km nach wie vor im Bereich von 0,05-0,08 ltr./1000km. Bei weniger würde ich mir Sorgen machen, bis 0,1 ltr./1000km würde ich noch als optimal bezeichnen.

Beim Typ 3 ist ein Tick mehr nicht so schlimm.
Gewagte Hypothese, würde ich sagen!

Wie kommst du darauf, dass die ersten Coyote Typ 3 Motoren mehr Probleme gemacht haben, als die späten 2019er?
Führst du eine Statistik?
Gibt es dazu Informationen in den US-Foren?
Logischerweise haben 2018er Coyote Typ 3 inzwischen eine wesentliche höhere Flottenlaufleistung als die 2019er.

Die Beschichtung der Laufbahnen ist keine neue Technologie für Ford gewesen, die Shelby GT350(R) Motoren hatten das schon immer.

Übrigens der 2019er hier, war nur 5 Monat alt, das würde ich noch als jung bezeichnen:
https://mustang6.de/viewtopic.php?p=315600#p315600

Was hat der Ölverbrauch mit einem perfekten Motor zu tun?
Ein Motor der 0,2 Liter Öl auf 1.000 km verbraucht muss nicht weniger lange halten oder weniger Leistung zu haben als ein Motor, der nur 0,05 Liter Öl auf 1.000 km verbraucht.
So lange alles im Rahmen der Spezifikation des Herstellers bleibt ist es auch in Ordnung.

Zum einen kann man sich die Motoren nicht nach dem Ölverbrauch aussuchen, zum anderen kann man auch nix gegen einen Ölverbrauch von 0,2 oder 0.3 Liter auf 1.000 km unternehmen.
Auch das Einfahren dürfte keinen, oder wenn dann nur einen minimalen (nicht messbaren) Einfluss auf den Ölverbrauch bei Motoren mit beschichtetet Zylinderlaufbahnen haben.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Waldo Jeffers » 10. Nov 2019, 19:33

Keine Statistik, sondern nur mein subjektiver Eindruck aus dem was ich höre und lese. Und da ist die Häufigkeit von Schilderungen zu frühen Motorwechseln und exorbitant hohen Ölverbräuchen klar zurück gegangen. Ein Ölverbrauch von 0.2ltr./1000km ist unkritisch, alles darüber ist in meinen Augen bei einem 10000km eingefahrenen Motor in den heutigen Zeiten bei den gegebenen technischen Möglichkeiten nicht mehr akzeptabel.
Die Einwirkmöglichkeiten durch gutes Einfahren liegen in einem Bereich von zirka 3%. Manche behaupten bis zu 5%. Aber sicher nicht mehr.

Die Probleme mit Beschichtungsverfahren von Leichtmetallzylindern gab es übrigens auch schon mal reihenweise bei Porsche.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von MarcV8 » 10. Nov 2019, 21:57

Waldo Jeffers hat geschrieben:
10. Nov 2019, 19:33
Ein Ölverbrauch von 0.2ltr./1000km ist unkritisch, alles darüber ist in meinen Augen bei einem 10000km eingefahrenen Motor in den heutigen Zeiten bei den gegebenen technischen Möglichkeiten nicht mehr akzeptabel.
Hallo Waldo,
dem ist mMn noch hinzu zu fügen, daß es „den“ Motor nicht gibt. Insbesondere Hochleistungsmotoren (wozu ich einen Sauger mit 90 PS Literleistung zähle) unterscheiden sich doch erheblich in Sachen Maximaldrehzahl, Bohrung/Hub-Verhältnis, Zylinderbeschichtung, Spannung und Anzahl der Kolbenringe, Ventilanzahl, Hubraum und Zylinderanzahl sowie Ölviskosität und Aufbau der Kurbelgehäuseentlüftung.

Speziell vor dem Hintergrund des „Wasseröls“ in einem dicken Fünfliter mit Acht Pötten, welcher bis Siebeneinhalb dreht, will ich in Sachen Ölverbrauch wirklich nicht meckern.

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Chip » 11. Nov 2019, 06:52

Waldo Jeffers hat geschrieben:
7. Nov 2019, 15:18
Die späteren 2019er Coyote Typ 3 Motoren haben anscheinend keine bzw. keine nennenswerten Anzahl von frühen Motorschäden mehr und anscheinend ist bei diesen Motoren auch der Ölverbrauch nicht mehr so hoch wie bei den 2018er und frühen 2019er Motoren. Ford hat die Beschichtung der Zylinder jetzt anscheinend besser im Griff.


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Beim Typ 3 ist ein Tick mehr nicht so schlimm.
Mein 2016er GT erfordert zwischen den Ölwechseln kein Nachfüllen mehr. Bein fälligen Ölwechsel liegt der Ölstand etwas unterhalb der Mitte zwischen Max und Min. Aktueller Kilometerstand 65 000.
Einsatz vorwiegend Landstrasse und AB und keine Kurzstrecken und wenig Volllastfahrten
Die 0,05 auf 1000 km kann ich deshalb bestätigen.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Waldo Jeffers » 11. Nov 2019, 07:38

MarcV8 hat geschrieben:
10. Nov 2019, 21:57
Hallo Waldo,
dem ist mMn noch hinzu zu fügen, daß es „den“ Motor nicht gibt.
Richtig. Ich meinte auch „alle“.
0,2 ltr. oder sagen wir mal noch etwas großzügiger 0,25 ltr./1000km Ölverbrauch sind nach den heute möglichen und üblichen Qualitäten im Motorenbau für einen eingefahrenen und gesunden Viertakt-Otto-Motor sehr viel Holz.

Alles darüber ist heutzutage krank, egal welche Ausreden da dann kommen. Die Grenze für einen Motordefekt bzw. die sofortige Reparaturbedürftigkeit liegt wohl zwischen 0,75 und 1,0ltr./1000km. Die Spanne dazwischen ist die des normalen Verschleißes.

Natürlich wurden Fahrzeuge aus der Not auch immer schon mal weiter gefahren. Von früher kenne ich aus dem Bekanntenkreis Fahrzeuge, die bis zu 1,5 ltr./1000km Ölverbrauch noch gefahren wurden, weil sie noch liefen und weil kein Geld für einen neuen Motor da war bzw. weil der nächste Autokauf zeitlich vorgeplant war und die alte Karre eben noch so lange halten musste. Aber das war dann „Öl tanken und Benzin kontrollieren“ und die haben dann schon deutliche Rauch und Duftfahnen hinter sich her gezogen.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von spirit99 » 11. Nov 2019, 08:10

Wenn ich zwischen den Wechselintervallen nachfüllen muss und es auch keine Ölstandsanzeige gibt und der Ölmessstab eher ein Ölschätzstab ist und mit Domstrebe auch noch schwer zugänglich, halte ich das für ganz große Scheiße. Und das gute Öl ist auch nicht gerade billig.
LG

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von embe71 » 11. Nov 2019, 08:22

Für die eingebaute Domstrebe kann Ford ja nichts...
Keinerlei Probleme mit dem Ablesen des Ölmessstab hier, wenn man mindestens 10 Minuten wartet und vor dem Messen einmal sauber wischt. Ihr solltet Euch mal den von einem Mini anschauen: Das ist eher ein Schätzeisen, weil die Führung gebogen ist und der Stab rund mit einem vieleckigen Plastikende ist, das aufgrund der gebogenen Führung schön das Öl beim rausziehen auf einer Seite mitnimmt... ;)


Update Verbrauch und wieder vollends On-Topic: Auch nach erneut gefahrenen 800 km so gut wie kein messbarer Verbrauch festzustellen (sprich maximal um die 0,05 l), so gefällt mir das.
Viele Grüße

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Since64 » 11. Nov 2019, 08:43

Keinerlei Probleme mit dem Ablesen des Ölmessstab hier, wenn man mindestens 10 Minuten wartet und vor dem Messen einmal sauber wischt.
Genauso...das ist maximal etwas fummelig, aber definitiv nicht unlösbar.
Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von spirit99 » 11. Nov 2019, 11:24

embe71 hat geschrieben:
11. Nov 2019, 08:22
Für die eingebaute Domstrebe kann Ford ja nichts...
Keinerlei Probleme mit dem Ablesen des Ölmessstab hier, wenn man mindestens 10 Minuten wartet und vor dem Messen einmal sauber wischt. Ihr solltet Euch mal den von einem Mini anschauen: Das ist eher ein Schätzeisen, weil die Führung gebogen ist und der Stab rund mit einem vieleckigen Plastikende ist, das aufgrund der gebogenen Führung schön das Öl beim rausziehen auf einer Seite mitnimmt... ;)


Update Verbrauch und wieder vollends On-Topic: Auch nach erneut gefahrenen 800 km so gut wie kein messbarer Verbrauch festzustellen (sprich maximal um die 0,05 l), so gefällt mir das.
Immer gut schönreden.

Die Domstrebe ist außerdem die originale von Ford.

Gibt genug Leute hier, die die Ablesbarkeit zum Kotzen finden.

Immer diese Schönfärberei mit rosaroter Brille.
LG

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von embe71 » 11. Nov 2019, 13:29

Meine Güte, ich bin zuvor zig andere Autos und Sportwagen gefahren: Bei keinem war der Messstab besser abzulesen, bei einigen (mit krummer Führung eben) deutlich schlechter. Vielleicht solltest Du selbst mal einen Optiker aufsuchen, nicht zweck's rosa sondern generell wegen einer Brille, wenn Dir das derartige Probleme bereitet...

Ich vertraue einem Messtab übrigens weitaus mehr als einer elektronischen Anzeige: Die einzig vernünftige Messung hat hier IMO Porsche (die funktioniert wegen "Halb-Trockensumpf" auch nur, wenn der Motor schon eine Weile läuft). Die von BMW war zumindest vor ein paar Jahren noch recht unbrauchbar und wurde bei einigen Modellen auch mit Messstab kombiniert (warum wohl?).
Viele Grüße

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Gnatsum » 11. Nov 2019, 13:47

Ich verstehe den ganzen Hype um den Ölmessstab auch nicht :shrug:
Wenn man die richtige Technik hat , funktioniert die Ölstandskontrolle problemlos und das binnen 20s ,
auch mit Domstrebe .
Einstecken :
Messstab im unteren Viertel fassen und in die Öffnung einführen , dabei Stück für Stück nachschieben .
Herausziehen :
Guckst du - ziehst du - fertig
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von dark star » 11. Nov 2019, 19:38

spirit99 hat geschrieben:
11. Nov 2019, 11:24

...
Immer diese Schönfärberei mit rosaroter Brille.
Mit meiner Spezialbrille funktioniert das Ablesen des Mustang Ölpeilstabes tadellos.
Bild
Kann ich nur empfehlen.

Ist aber wirklich nicht einfach.
Am besten funktioniert es bei kaltem Motor und wenn man den Stab richtig trocken wischt.
In meiner dunklen Garage hilft mir eine Stirnlampe.
Auch ist es so, dass die der Stab in der einen Richtung eingeschoben besser abzulesen ist, als in der anderen.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von spirit99 » 12. Nov 2019, 07:26

Kann sein. Bei warmem Motor ist es ne Katastrophe.
LG

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Mankind » 12. Nov 2019, 10:52

spirit99 hat geschrieben:
12. Nov 2019, 07:26
Kann sein. Bei warmem Motor ist es ne Katastrophe.
Man misst auch nicht bei warmem Motor. Ford schreibt die Messung auch bei kaltem Motor vor, wenn alles Öl zurück in der Wanne ist. Dann verschmiert auch nichts im Ölmesstabröhrchen.
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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von embe71 » 12. Nov 2019, 11:19

Yep, mindestens 10 Minuten warten wie ich schon schrieb.

Zitat aus der aktuellen BDA:
Den Ölstand vor dem Starten des Motors prüfen. Oder Motor ausschalten und 10 Minuten warten, damit sich das Öl in der Ölwanne sammeln kann.
Viele Grüße

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Re: Ölverbrauch beim neuen Coyote 3 mit 5038 ccm

Beitrag von Obi » 12. Nov 2019, 19:03

Hallo,
Obi hat geschrieben:
6. Nov 2019, 19:44
ich hab jetzt etwas mehr als 12tkm drauf und stehe kurz vor der ersten Inspektion.
Heute habe ich mal wieder diese vermaledeite Konstruktion von Messstab konsultiert. Ca. 1/4 über Min.
Bei mir wurde vom FFH bei der Entklapperung des Verdecks bisher etwas Öl nachgefüllt (schätzungsweise ein halber Liter).
Langsam bin ich mir unsicher, ob ich für die restlichen 2,5tkm nochmals nachfüllen soll.
so, es ist mal wieder soweit, dass ich mich selbst zitiere :)

Nun den, ich war heute beim FFH und wollte den Ölstand von Wile E. auf 3/4 auffüllen lassen. Warum?
  1. Ich war mir nicht sicher, ob ich den Schätzstab richtig abgelesen habe (also ca. kurz vor knapp)
  2. Derartiges kenne ich von keinen meiner letzten Autos (die sind einfach von Inspektion zu Inspektion gefahren, und dies ohne Kontrolle)
  3. Ich bin ein Faultier, was soetwas betrifft
  4. Es gibt nichts am Auto, was man nicht für ein paar Scheine machen lassen kann
Und nun die Überraschung: Ja, einem Laien kann es so vor kommen, dass der Ölstand kurz vor knapp ist, man muss jedoch auch den leicht feuchten Rest oberhalb der etwas dickeren Ölansammlung am Messstab beachten. Kurzum, Wile E. war noch halb voll.

Somit hat sich mein Restvertrauen in dieses Schätzeisen pulverisiert.

Lustigerweise hatte mein erstes Auto, ein 1.3l Escort Ghia von 1982, einen Ölmessstab mit Kabeln und einer Verdickung (inkl. Öffnung) am anderen Ende.
Wenn die Kontakte in dieser Öffnung trocken waren, so ging ein Licht im Instrumentenkombi an (Ölstand Minimum erreicht), ansonsten war es aus. OK, wenn der Wagen schief stand und das Lämpchen anging, so sollte halt mal bald wieder was nachgekippt werden. Und dies hat prima funktioniert!

Himmel, musste man denn unbedingt diese 3 Cent einsparen? Um ehrlich zu sein, so rosa kann gar keine Brille sein ;)

Angefressener Gruß
Obi
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